AfD: “Punktuell mit Links”

GiNN-BerlinKontor.—Die “Alternative Liste” (AfD) hat ihre “vernunftorientierten Positionen” als Partei wie folgt beschrieben. Zur Debatte um Mitgliedschaft und Kooperation mit anderen Parteien erklärte Alexander GAULAND, der die AfD am 14. September in den Landtag von Brandenburg führte, DIE LINKE kritisiere zwar “in gleicher Weise wie die AfD” die EURO-Rettungspolitik der CDU/CSU/SPD-Regierung, “die Gründe und der daraus folgende Weg” seien jedoch “sehr unterschiedlich”. Die AfD schliesse deshalb eine “generelle Zusammenarbeit mit der Linken” aus. “Vereinzelte Absprachen” mit der Linkspartei seien jedoch “punktuell nicht vollkommen undenkbar”, so Gauland, der auch stellvertretender Sprecher der Partei “Alternative für Deutschland” ist.

Gauland hatte bereits vor den Wahlen in Brandenburg und Thüringen in Briefen an die Wähler aller Parteien und an die Nichtwähler den Anspruch postuliert, die AfD sei eine “kleine Volkspartei und nicht nur ein Lückenbüßer für frustrierte Wähler der Altparteien”.

Der frühere Leiter der Hessischen Staatskanzlei und spätere Herausgeber der “Märkischen Allgemeinen”., Alexander Gauland – zuvor 40 Jahre CDU-Mitglied – versichert jedoch, für die AfD bleibe die “Kritik an der EURO-Rettungspolitik” der Bundesregierung “nach wie vor Kernthema”. Solange die Regierung an ihrem “Rettungsweg” festhalte, sei “eine Zusammenarbeit der AfD mit der UNION auf Bundesebene nicht möglich.”

Zum Vorwurf, die AfD habe sich im Wahlkampf dem Vokabular den Rechten angenähert, meinte Gauland: “Menschen mit rechtsextremem Gedankengut haben in unserer Partei nichts verloren.” Der AfD-Vize fügte jedoch hinzu, er würde aber “niemandem die Mitgliedschaft in der AfD verweigern, nur weil er kurzfristig Mitglied in der Partei Die Freiheit gewesen ist und ihn damit für sein ganzes politisches Leben von einer Mitwirkung bei uns auszuschließen.” Der “Grundsatz der Verhältnismäßigkeit” müsse “auch in diesem Bereich gewahrt bleiben”, so Gauland. (Quelle: alternative.fuer.de)

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef, Horst SEEHOFER;  sagte dem FOCUS, man werde sich mit der AfD und ihren Inhalten auseinandersetzen, denn ich glaube nicht, dass diese Partei so schnell “verschwinden” werde wie z.B.Die Piraten. Wenn  die AfD-Parteiführung die Kraft habe, “die Radikalen auszusortieren”, dann werde sich die AfD bis zur Bundestagswahl 2017 “nicht von selbst erledigen”, so Seehofer im FOCUS. .”Die AfD ist Realität, und es hilft keinem, wenn wir patzig reagieren oder die Wähler beschimpfen.”  (Quelle: rbb-inforadio)

Auch Christoph SCHWENNICKE,  Chefredakteur des Politikmagazins “CICERO”, warnte davor, die AfD  zu unterschätzen. “Wer zweistellig ist, der ist keine Zwergen-Partei mehr und ist insofern ernst zu nehmen.”, sagte er vormals stellvertretende Leiter des SPIEGEL-Hauptstadtbüros im n-tv. Bei der  Partei “Alternative für Deutsc hland” habe man es  “mit Profis zu tun. Das sind schon Leute, die was verstehen von politischen Prozessen und von politischer Organisation.”. (Quelle: n-tv.de).

 

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