AfD-Parteitag 2017 in Köln

GiNN-BerlinKontor.—-Die erst am 06.02.2013 in Berlin gegründete Partei Alternative für Deutschland (AfD) veranstaltete am 22./23.04. in Köln ihren diesjährigen Parteitag. Unter dem Motto “Mut zu Deutschland” beschlossen rund 600 Delegierte ihr Programm für die Bundestagswahl am 24.09.2017.Die AfD schickt ihren Parteivize Alexander GAULAND (76) und die baden-württembergische Ökonomin Alice WEIDEL(38)  als Spitzenduo in den Bundestagswahlkampf.

Die AfD plakatiert u.a.: “Freie Bürger, keine Untertanen. Wir sind Liberale und Konservative: Wir sind freie Bürger unseres Landes: Wir sind überzeugte Demokraten”.

Die AfD-Bundesvorsitzende Frauke PETRY scheiterte beim Versuch  den Delegierten der Partei “eine strategische Neuausrichtung” aufzuzwingen.- mit dem Ziel einer mittelfristigen Koalitionsfähigkeit. Petra: “Ich glaube, dass die Partei aufwachen wird und sehen wird, dass eine Orientierung nach innen für eine Partei, die gewählt werden will, nicht ausreicht.”  Sie bedauerte, dass viele Mitglieder der AfD nicht verstanden hätten, dass ein “fundamentaler oppositioneller Kurs” der Partei Schaden würden. Der Wähler müsse “unsere wichtige Messlatte” sein., hatte Petry betont.

Der Co-Vorsitzende der AfD, Jörg MEUTHEN, griff die “Zuwanderungspoolitik” der Bundesregierung scharf an und sagte diese Politik sei gescheitert. “Unsere Gegner” – so Meuthen – “sind Kanzlerin Angela Merkel (CDU), SPD-Chef Martin Schulz und auch Grünen-Politikerin Claudia Roth”. Die AfD werde niemals Koalitionen mit “solchen Figuren” eingehen und dies sei “keine Fundamentalopposition.”.

Zur Parteigründung verbreitet die AfD: “Wir kamen zusammen in der festen Überzeugung, dass die Bürger ein Recht auf eine echte politische Alternative haben, eine Alternative zu dem, was die politische Klasse glaubt, uns als ‘alternativlos’ zumuten zu können. Dem Bruch von Recht und Gesetz, der Zerstörung des Rechtsstaats und verantwortungslosem politischen Handeln gegen die Prinzipien wirtschaftlicher Vernunft konnten und wollten wir nicht länger tatenlos zusehen.”

Die AfD will “nicht hinnehmen, dass durch das Regime der EURO-Rettung längst überwundene Vorurteile und Feindseligkeiten zwischen den europäischen Völkern neu aufbrechen. Daher haben wir uns dafür entschieden, Deutschland und seinen Bürgern in allen Bereichen eine echte politische Alternative zu bieten.”

Als “freie Bürger” – so die AfD – ” treten wir ein für direkte Demokratie, Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit, soziale Marktwirtschaft, Subsidiarität, Föderalismus, Familie und die gelebte Tradition der deutschen Kultur. Denn Demokratie und Freiheit stehen auf dem Fundament gemeinsamer kultureller Werte und historischer Erinnerungen.” (Quelle: alternativefuer.de)

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