Ackermann nicht in Deutsche Bank-Aufsichtsrat

GiNN-BerlinKontor.-–Josef ACKERMANN,  Vorsitzender des Vorstandes und Chairman des Group Executive Committee der Deutschen Bank hat am 14.11.201 dem Aufsichtsrat der Bank mitgeteilt, dass er nicht mehr als Kandidat für einen Wechsel in das Gremium nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand mit Ablauf der Hauptversammlung 2012 zur Verfügung steht. Ackermann: „Die extrem herausfordernden Verhältnisse auf den internationalen Finanzmärkten und im politisch-regulatorischen Umfeld verlangen meine volle Aufmerksamkeit als Vorsitzender des Vorstands der Bank; sie lassen keinen Raum für die zur Realisierung des Vorhabens erforderlichen vielen Einzelgespräche mit Aktionären.“ Der Aufsichtsrat nahm diese Entscheidung mit Bedauern und Respekt zur Kenntnis.

Der Nominierungsausschuss empfiehlt dem Aufsichtsrat,  Paul ACHLEITNER, derzeit Mitglied des Vorstandes der Allianz S.E., auf der Hauptversammlung 2012 zur Wahl in den Aufsichtsrat vorzuschlagen. Zudem empfiehlt der Nominierungsausschuss,  Achleitner in der Sitzung des Aufsichtsrats im Anschluss an die Hauptversammlung zum Vorsitzenden des Gremiums zu wählen. Achleitner stehe hierfür vorbehaltlich der Entscheidung des Aufsichtsrats der Allianz S.E. zur Verfügung.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats,  Clemens B erklärte dazu:  „Ich schätze Herrn Dr. Achleitner seit vielen Jahren sehr. Er verfügt über ausgezeichnete Kenntnisse und umfassende Erfahrungen in der Finanzindustrie sowie über ein exzellentes Urteilsvermögen. Dies macht ihn zu einem hervorragenden Nachfolger an der Spitze des Aufsichtsrats.“

Josef Ackermann wird mit Ablauf der Hauptversammlung im Mai 2012 wie bereits mitgeteilt, aus dem Vorstand der Bank, dessen Vorsitzender er seit 2002 ist, ausscheiden. Der Übergabeprozess an Jürgen Fitschen und Anshu Jain wird Anfang 2012 wie geplant eingeleitet. (Quelle: db.com)

Die Deutsche Bank akzetierte im Streit um die Mitschuld an der Insolvenz von fünf US-Genossenschaftsbanken einen Vergleich und zahlt den US-Behörden US-$ 145 Millionen. Hintergrund ist der Verkauf von Hypothekenpapieren, der die Finanzinstitute ins Fallen gebracht haben soll. Die Bank betonte, dies sei kein Schuldeingeständnis. (n.ARD)

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