50 Jahre Élysée-Vertrag

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GiNN-BerlinKontor.—Am 22. Januar 2013 findet anlässlich des 50. Jahrestages des Élysée-Vertrages eine gemeinsame Sitzung des Deutschen Bundestages mit der französischen Nationalversammlung in Berlin statt. Frankreichs Staatspräsident Nicolas HOLANDE traf in der deutschenHauptstadt mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela MERKEL zusammen.Im Bundeskanzleramt führten sie mit deutschen und französischen Studenten, Auszubildenden und jungen Berufstätigen zu Gesprächen über die deutsch-französischen Beziehungen zusammen.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle bezeichnete die deutsch-französische Freundschaft als “ein wirkliches Juwel in unserem europäischen Schatz”. Er und der französische Außenminister Laurent Fabuis äußerten gemeinsam in einem Gastbeitrag jedoch die Sorge über zunehmenden Nationalismus in Europa.

Am 50. Jahrestag des Vertrages, mit dem Deutsche und Franzosen die Grundlage für ihre weltweit einmalige Partnerschaft gelegt hatten, feiern die einstigen Erzfeinde Deutschland und Frankreich ihre Aussöhnung. In Berlin kommen Bundestag und französische Nationalversammlung zu ener Sonderseitzung zusammen. Damit hat der Deutsche Bundestag erstmals ein komplettes ausländisches Parlament zu Gast..

Außenminister Guido Westerwelle und der französische Außenminister Laurent Fabuis äußerten gemeinsam die Sorge über zunehmenden Nationalismus in Europa. “Wir wollen der Gefahr einer Erosion innerhalb der EU entgegenwirken”, die schrieben die beiden Politiker in der “Frankfurter Allgemeine Zeitung”. “Die Neigung zu Populismus und Nationalismus hat im Laufe der europäischen Schuldenkrise bedenklich zugenommen. Dem stellen wir ein deutsch-französisches Bekenntnis für Europa entgegen”, betonten Westerwelle und Fabius.

Westerwelle und der deutsche Verteidigungsminister de Maizière empfingen im Berliner Auswärtigen Amt den französischen Außenminister Laurent Fabius und Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian zu einer Sitzung des Deutsch-Französischen Verteidigungs- und Sicherheitsrates (DFVSR).

Auch dieses Treffen fand im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags statt. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen das Engagement für Mali, die Fortentwicklung der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) in Europa sowie weitere aktuelle außenpolitische Themen.

Bundespräsident Joachim GUACK hatte zuvor den französischen Staatspräsidenten François Hollande mit militärischen Ehren in Schloss Bellevue empfangen.

Der Bundespräsident wird an der gemeinsamen Sitzung des Deutschen Bundestages und der französischen Nationalversammlung teilnehmen. Zum Abschluss der Feierlichkeiten zur Würdigung des Elysée-Vertrages lädt der Bundespräsident zu einem Festkonzert in die Berliner Philharmonie ein.

Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag wurde am 22. Januar 1963 von Bundeskanzler Konrad Adenauer und Frankreichs Staatspräsident Charles de Gaulle im Élysée-Palast in Paris unterzeichnet. (Quellen: bpa-cvd/AA/ bundespräsident)

 

 

 

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