NATO mahnt Russland

GiNN-BerlinKontor.—Die NATO-Mitgliedstaaten haben Russland aufgefordert, alle Fragen Großbritanniens zum Giftanschlag auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal zu beantworten. In einer Erklärung aller 29 Nato-Mitglieder heißt es, der “Angriff” sei “ein klarer Bruch internationaler Regeln und Vereinbarungen”.

Die britische Premierministerin Theresa MAY hatte in London im Parlament erklärt, Russland sei “höchstwahrscheinlich” für den Anschlag verantwortlich.Skripal sei mit einem militärischen Nervengift angegriffen worden, dessen Typ in Russland produziert werde. Es sei unerträglich, dass durch den Einsatz einer eindeutig in Russland hergestellten Substanz nicht nur Skripal und seine Tochter, sondern auch viele britische Bürger einem tödlichen Risiko ausgesetzt worden seien. Auch die USA halten Moskau für verantwortlich.

Moskau – so May – müsse erklären, wie ein in Russland hergestellte Nervengift für einen Mordversuch auf britischem Boden genutzt werden konnte. Der Angriff auf den ehemaligen Doppelagenten Skripal und seine Tochter in Salisbury wahrscheinlich im Auftrag des Kremls ausgeführt worden, sagte May. Es aber auch möglich,l dass Russland die Kontrolle über das Nervengift verloren und dadurch ermöglicht, dass es in fremde Hände geraten sei.

Wie gemeldet, erwägt die britische Regierung russische Diplomaten in London aufzufordern, Großbritannien “wegen  Spionage-Tätigkeit” zu verlassen.

May kündigtre “haere Sanktionen” an, wenn Moskau nicht sein Nervengift-Programm offenlegt. Diese würden mit den Staaten der NATO und der EU abgestimmt.

Bundeskanzlerin Angela MERKEL verurteilte in Berlin diesen Giftstoffanschlag auf das Schärfste und versicherte, sie nehme die Einschätzung der britischen Regierung zur Frage einer russischen Verantwortung für den Anschlag außerordentlich ernst. Es sei an Russland, rasche Antworten auf die berechtigten Fragen der britischen Regierung zu geben und der Aufforderung nach vollständiger und umgehender Offenlegung des einschlägigen Chemiewaffenprogramms gegenüber der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OVCW) zu folgen.    Quellen: BBC/bundesregierung.de)

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