Söder kontra Seehofer

GiNN-BerlinKontor.—Bayerns Finanzminister Markus SÖDER (CSU) hat im Interview mit der radioWelt auf Bayern 2. der Forderung von CSU-Chef und Ministerpräsident Horst SEEHOFER, die Ämter von Parteivorsitz und bayerischem Regierungschef künftig zu teilen, deutlich widersprochen: “Man kann zwar alles strategisch diskutieren, aber Horst Seehofer hat einmal selbst gesagt, dass die Kraft der CSU in der Vereinigung der beiden Ämter liegt. Das war in der Vergangenheit so und das Modell hat auch ganz gut funktioniert”, so Söder. Es komme am Ende nicht auf die Ämter, sondern auf die Personen an.

Das Amt des Parteichefs – so Söder – sei “das Ur-Amt von Franz Josef Strauß. Das ist das schwierigste und wichtigste Amt zugleich, das zugleich so große Namen wie Edmund Stoiber, Theo Waigel oder Horst Seehofer selbst inne hatten. Das sind die Titanen der CSU. Dieses Amt wird nur demjenigen anvertraut, der die Unterstützung der Parteibasis hat. Von daher ist es falsch, jetzt über dieses Amt Personaldebatten zu führen. Ämter kommen auf einen zu. Man buhlt nicht danach.” (Quelle: br.de/radio/bayern2)

Seehofer (67) hatte in der BILD am SONNTAG (16.10.)  angekündigt,  er werde im nächsten Jahr eines seiner Spitzenämter aufgeben. Nach der Wahl 2017 würden vermutlich 7 Parteien im Deutschen Bundestag sitzen. “Damit wir da den anderen die Stirn bieten können, brauchen wir den CSU-Chef und weitere starke Kräfte in Berlin”, so Seehofer im Gespräch mit der BamS.

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