Putin in die Türkei

GiNN-BerlinKontor.—-Der russische Präsident Wladimir PUTIN reist am 31. August in die Türkei, meldet TRT. Der Kremlchef werde sich im Antalya-Fußball-Stadion mit Staatspräsident Recep Tayyip ERDOGAN das Freundschaftsspiel zwischen der Türkei und Russland anschauen. Russland richtet die Fußballweltmeisterschaft 2018 aus.

Putin war einer der ersten, der Staatspräsident Erdogan nach dem Putschversuch am 15. Juli angerufen und seine Unterstützung zugesagt hatte. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte sich für die Normalisierung der Beziehungen zwischen der Türkei und Russland bemüht und nach dem Putschversuch seine erste Auslandsreise nach Russland gemacht.

Aus Ankara wurde gemeldet,  “Sondereinheiten der türkischen Streitkräfte und die Koalitionskräfte” hätten die von ISIS okkupierte syrische Region Dscharablus “befreit”. Artilleriefeuer, Panzer, Sturmhaubitzen und türkische Kampfjets seien eingesetzt worden.

F-16 Jets der türkischen Luftwaffe hätten Ziele in Dscharablus und Keklice bombardiert. Mit dieser Operation habe man “die Grenze von Terror-Organisationen gesäubert und die Grenzsicherheit erhöht”. Sie habe zudem “darauf gezielt, einer neuen Flüchtlingswelle vorzubeugen sowie dafür zu sorgen, dass die Zivilisten mit humanitären Hilfen versorgt werden. Russland sei über diese Operaion informiert worden.

Ministerpräsident Binali YILDIRIM sagte in Ankara, die Terrorbedrohung an der syrischen Grenze habe ein türkisches  Eingreifen “unausweichlich gemacht”. Die Türkei werde einen kurdischen Korridor an der türkischen Grenze keinesfalls dulden. PYD – “der syrische Ableger der PKK” – habe keine andere Wahl als sich in den Osten des Flusses Euphrat zurückzuziehen, sagte Yildirim laut TRT-TV. Bezüglich des “Aufbaus des neuen Syriens” sei man sich mit den USA, mit Russland und Iran einig.

Auch US-Vize-Präsident JOE BIDEN – derzeit zu einem offiziellen Besuch in Ankara – forderte die Kurden auf, “sich auf die Ostseite des Euphrat zurückzuziehen, sonst würden sie die Unterstützung Washingtons verlieren. “Biden said Syrian Kurdish militias, an important American ally in the fight against the Islamic State, would have to meet a Turkish demand by withdrawing to the eastern side of the Euphrates River in northeastern Syria.” Biden in Ankara; “Wir unterstützen nachdrücklich, was das türkische Militär tut.”

Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu erklärte in Ankara vor der Presse, die Türkei und ihr Präsident Recep Tayyip Erdogan seien zum Hauptziel für den IS geworden”. Und fügte hinzu: “Der Islam ist eine Weltreligion, aber der IS hat nichts mit dem Islam zu tun.”  (Quellen:TRT-tv/NYT)

 

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