2,8-Plus im Produzierenden Gewerbe

GiNN-BerlinKontor.—Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe erhöhte sich im März nach Mitteilung des Statistichen Bundesamtes (Destatis) gegenüber dem Vormonat preis-, kalender- und saisonbereinigt um 2,8 %. Im Monat zuvor war sie deutlich aufwärts revidiert um 0,3 % zurückgegangen. Die Industrieproduktion nahm um 1,5 % zu. Hierbei verzeichneten alle industriellen Hauptgruppen Zuwächse. Am deutlichsten ausgeprägt waren diese bei den Konsumgüterproduzenten mit +3,0 %. Auch bei den Herstellern von Investitionsgütern war mit +2,0 % ein merklicher Anstieg der Erzeugung zu verzeichnen.

Dieser war durch Nachmeldungen von Produktion aus Vorperioden leicht positiv überzeichnet. Die Hersteller von Vorleistungsgütern konnten ein leichtes Plus von 0,3 % verbuchen. Einen außergewöhnlich kräftigen Anstieg der Erzeugung vermeldete das Bauhauptgewerbe mit +30,7 %. Der witterungsbedingte Produktionseinbruch im Februar konnte damit mehr als ausgeglichen werden.

Im Zweimonatsvergleich Februar/März gegenüber Dezember/Januar nahm die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,7 % zu. In der Industrie erhöhte sich die Produktion um 1,4 %. Die Investitionsgüterproduzenten weiteten ihren Ausstoß dabei um 3,4 % aus, die Hersteller von Vorleistungsgütern konnten einen leichten Produktionszuwachs um 0,3 % verbuchen. Ein leichtes Minus von 0,5 % verzeichneten die Hersteller von Konsumgütern. Im Bauhauptgewerbe nahm die Erzeugung um 1,9 % ab. Insgesamt lag die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe im ersten Quartal 2012 auf dem Stand des Vorquartals (0,0 %).

Ihren Vorjahresstand überschritt die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Februar/März arbeitstäglich bereinigt um 0,8 %. Die Industrieproduktion notierte dabei um 1,6 % über dem Vorjahresniveau, während die Erzeugung im Bauhauptgewerbe um 5,0 % niedriger lag.

Dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) zufolge basiert die “wieder deutliche Belebung der Produktionstätigkeit im Produzierenden Gewerbe zum einen auf einem Aufholeffekt nach der im Februar witterungsbedingt starken Produktionseinschränkung. Zum anderen nimmt die industrielle Aktivität wieder spürbar Fahrt auf. Damit haben sich die weiteren Aussichten für die Industriekonjunktur merklich verbessert.” (Quelle: destatis/bmwi)

 

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