Einigung bei Leiharbeit

GiNN-BerlinKontor.—In der Koalitionsrunde am 10.05. in Berlin haben sich CDU/CSU und SPD auf den von Arbeitsministerin Andrea NAHLES vorgelegten Gesetzentwurf zu Leiharbeit und Werkverträgen geeinigt.

Die Ministerin sagte dazu: “Es wird in Zukunft klare Regeln geben für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, um den Missbrauch bei Leiharbeit und Werkverträgen zu bekämpfen.”

Ein Betrieb darf künftig maximal 18 Monate langLeiharbeiter beschäftigen. Spätestens nach neun Monaten müssen sie das Gleiche verdienen wie die Stammbelegschaft. Arbeitgeber und Gewerkschaften müssen sich darauf verständigen, in Tarifverträgen oder BetriebsvereinbarungenLeiharbeiter als Streikbrecher einzusetzen, wird künftig ebenfalls schwieriger sein. Bei den Ausnahmen für die Fristen für Beschäftigung und Bezahlung gilt, dass sie großzügiger sind für Unternehmen, die sich an Tarifverträge halten.

“Diejenigen, die Tarifverträge eingehen, haben mehr Flexibilität. Diejenigen, die sie nicht eingehen, haben weniger Flexibilität”, so Nahles. (Quelle: bmas.de)

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