Berlin zu Athen

GiNN-BerlinKontor.–Die Bundesregierung sieht auch nach dem tête-à-tête Putin-Tsipras in Moskau “bisher keinen Anlass, konkret davon auszugehen, dass sich die Position der Griechen ändert.” Tsipras und andere Regierungsvertreter hätten wiederholt deutlich gemacht, dass sie die Zukunft ihres Landes, die Lösung der Schuldenkrise sowie die Bearbeitung von Themen auf der internationalen Agenda innerhalb der Europäischen Union (EU)  sehen. “Darauf vertrauen wir. Hier nehmen wir die griechische Regierung auch beim Wort”. Griechenland hätte – so wird erinnert – am 19./20.März auch den Sanktionen gegen Russland zugestimmt. Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras sagte jedoch der russischen Nachrichtenagentur TASS, mit den Sanktionen stimme seine Regierung nicht überein, sie  seien ein “Weg ins Nirgendwo”.

In Berlin wiesen Regierungsprecher zudem darauf hin, dass Brüssel Athen aufgefordert habe, die angekündigte Reformliste mit den “drei Institutionen” – also mit der EU-Kommission, der Internationalen Währungsfonds (IWF), und der Europäischen Zentralbank (EZB) “abzustimmen.” Das Bundesfinanzministerium hatte bereits verfügt, dass “wir aus Rücksicht auf unsere griechischen Freunde nicht mehr ‘Troika’ sagen, sondern: Die Institutionen.”

BILD (09.04.) kommentierte die Auftritte und Aussagen des griechischen Ministerpräsidenten “am Hofe Putin” so : “Alexis Tsipras mag Premier eines EU-Landes sein. Aber ein Europäer ist er nicht!” Werde das, was in Moskau besprochen wurde, Realität, würde “aus Griechenland ein Vorhof Moskaus für den Balkan, ein Wasch- und Parkplatz für das Geld der Kreml-Mafia.” (Quellen: bundesregierung.de/BILD/EurActiv.de)

 

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