Irak: Hilfe aus USA

GiNN-BerlinKontor.—-US-Verteidigungsminister Chuck HAGEL hat den US-Flugzeugträger USS George H.W. Bush sowie den Raketen-Kreuzer USS Philippine Sea und den Zerstörer USS Truxtun in den Persischen Golf beordert. Militärschläge zur Abwehr der radikal-islamischen, sunnitischen ISIS–Rebellen werden nicht mehr ausgeschlossen. Die Terror-”Armee” (angeblich rd. 11 000 Mann), die sich “Islamischer Staat im Irak und Syrien” nennt, soll dem ganzen Nahen Osten – nicht nur Israel – den Krieg erklärt haben. BILD (15.06.)  berichtet über grauenhafte Massenhinrichtungen im Irak und veröffentlicht “Blutrausch”-Fotos, die von der ISIS-Propaganda ins Netz gestellt wurden.  BILD: “Was die Terrorgruppe ‘Islamischer Staat im Irak und Syrien’  seit Monaten in Syrien und im Irak anrichtet , ist an Grausamkeit nicht zu überbieten.” 

Im Pentagon hieß es, “militärische Operationen ” könnten notwendig werden, “um das Leben von Amerikanern, Bürgern und Interessen im Irak zu schützen”. Der Befehl an die US-Marine solle Präsident Barack H. OBAMA “zusätzliche Flexibilität” verschaffen: “Defense Secretary Hagel has ordered the aircraft carrier USS George H.W. Bush to move today from the North Arabian Sea into the Arabian Gulf”, so das US-Verteidigungsministerium.

US-Präsident Obama verwies auf die hohen Kosten und Opfer im 8-jährigen Irak-Krieg. Über 4000 GIs seien gefallen. Er wies die US-Streitkräfte dennoch an, sich für “Optionen” bereitzuhalten, die Iraks Streitkräfte zu unterstützen und unverzüglich gegen die sunnitischen Insurgenten vorzugehen, die bereits den Norden des Iraks “überrannt” hätten. Die Städte Mosul und Tikrit seien von den ISIS-Terroristen eingenommen worden. Nun sei die Hauptstadt Bagdad bedroht.

Obama betonte jedoch, dass er nicht beabsichtige, Bodentruppen zu entsenden: “We will not be sending U.S. troops back into combat in Iraq.” Die Hauptverantwortung für die Verteidigung des Landes liege bei den irakischen Streitkräften.

Der deutsche Außenminister Frank-Walter STEINMEIER sagte der BILD-Zeitung , die Lage im Irak sei “alarmierend, weil die Kämpfe nicht nur den Irak, sondern auch die durch den Syrien-Krieg aus der Balance geratene Region noch weiter in Gewalt und Chaos zu stürzen drohen.” Die Auswirkungen des Syrien-Kriegs vermischten sich “auf gefährliche Weise mit den inner-irakischen Problemen. Die ISIS-Terroristen hätten schon in Syrien größtes Unheil angerichtet.” (Quelle: defense.gov/auswaertiges-amt.de/Bild)

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