Zentralrat der Juden

GiNN-BerlinKontor.—Dr.med. Josef SCHUSTER, Internist in Würzburg, ist am 30.11. in Frankfurt/Main für vier Jahre zum neuen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland gewählt worden. 1954 in Haifa/Israel geboren, leitet Dr. Schuster seit 1998 die Israelitische Kultusgemeinde Würzburg und Unterfranken und war seit 2010 Vizepräsident des Zentralrats der Juden.

Nach seiner Wahl erklärte Dr. Schuster: Die jüdische Gemeinschaft ist ein Teil dieser Gesellschaft. Wir möchten auch in Zukunft das Leben in Deutschland mitgestalten. Der Zentralrat ist der Dachverband der 108 jüdischen Gemeinden. Wir wollen aber nicht ein Dach sein, das irgendwo über den Gemeinden schwebt. Sondern ein gutes Dach muss mit dem Rest des Hauses fest verbunden sein. Die Gemeinden bilden unser Fundament.

Als neue Vizepräsidenten wurden Mark Dainow aus Offenbach und Abraham Lehrer aus Köln gewählt. Der bisherige Präsident Dr. Dieter GRAUMANN und der bisherige Vizepräsident Prof. Dr. Salomon KORN hatten nicht mehr kandidiert.

Neue Mitglieder im Präsidium des Zentralrats der Juden sind Vera SZACKAMER aus München und Milena WINTER aus Berlin.(Quelle: zentratratdjuden.de)

Zur Wahl von Dr. Josef Schuster zum Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland erklärte Außenminister Frank-Walter. STEINMEIER in Berlin:

“Ich gratuliere Josef Schuster herzlich zur Wahl zum Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland und freue mich auf eine enge Zusammenarbeit. Er übernimmt dieses wichtige Amt in einer Zeit, in der wir uns über ein Wiederaufblühen jüdischen Lebens in Deutschland freuen dürfen, in der sich aber auch in erschreckender Weise gezeigt hat,  dass Antisemitismus immer noch eine Bedrohung für unser demokratisches Zusammenleben ist. Judenhass auf den Straßen und in den Köpfen entgegenzutreten ist eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft und die Politik, und wir wollen uns dieser Aufgabe mit ganzer Kraft gemeinsam stellen.

Dieter Graumann hat sich mit seiner engagierten Arbeit an der Spitze des Zentralrats in den vergangenen Jahren große Verdienste um unser Land erworben. Ihm gilt unser Dank und höchste Anerkennung. (Quelle: auswaertiges-amt.de)

Neuwahl in Thüringen?

GiNN-BerlinKontor.—Neuwahlen sind nach Meinung des SPD-Chefs in Thüringen, Andreas BAUSEWEIN (41), die “einzige Option”, falls Bodo RAMELOW (58) am 5. Dezember 2014  n i c h t   zum Regierungschef gewählt wird. Erneute Verhandlungen mit der thüringischen CDU werde es nicht geben, sagte Bausewein der Thüringer Allgemeinen (29.11.), der mit nur einem Wahlgang rechnet. Weiterlesen

Weihnachtsgeschäft € 85 Mrd ?

 

GiNN-BerlinKontor.—Wie die POSTBANK mitteilt, erwarten ihre Analysten für das diesjährige Weihnachtsgeschäft ein Allzeit-Hoch und blicken optimistisch auf die Konsumentwicklung des Jahres 2015. Insgesamt dürfte der Umsatz der für die Berechnung zugrunde liegenden Monate November und Dezember nach Einschätzung der Experten erstmals die Marke von € 85 Milliarden übertreffen. Weiterlesen

Haushalt 2015: “Schwarze O”

GiNN-BerlinKontor.—Der Deutsche Bundestag hat am 28.11. den ersten Haushalt ohne neue Schulden seit 1969 beschlossen. 474 Abgeordnete stimmten dafür, 113 dagegen. Ein MdB enthielt sich. Laut Finanzminister Wolfgang SCHÄUBLE (CDU) soll die “schwarze Null” auch in den Jahren nach 2015 stehen. Bisher konnte nur Bundesfinanzminister Franz Josef Strauß (CSU) 1969n seinem Nachfolger, dem Sozialdemokraten Alex Möller, konsolidierte Staatsfinanzen und einen Reservefond von 7 Milliarden DM übergeben.  Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) bezeichnete den Haushalt 2015 als „Wendepunkt in der deutschen Finanzpolitik”. „Denn in diesem Haushalt muss der Bund im kommenden Jahr erstmals seit 46 Jahren keine neuen Schulden machen, um seine Vorhaben und Verpflichtungen zahlen zu können“, so Merkel. Weiterlesen

Weniger Arbeitslose

GiNN-BerlinKontor.– Die Zahl der arbeitslosen Menschen in Deutschland ist im November 2014 weiter zurückgegangen. Somit hat sich der Arbeitsmarkt trotz verhaltenen Wirtschaftswachstums günstig entwickelt.”, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. WEISE, am 27.11. in in Nürnberg.

Arbeitslosenzahl im November: -16.000 auf 2.717.000

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -89.000

Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: unverändert bei 6,3 % Weiterlesen

Bundeshaushalt 2015

GINN-BerlinKontor.—Zum Bundeshaushalt 2015 sagte Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) im Deutschen Bundestag, erstmals seit 46 Jahren gebe es keine neuen Schulden. Notwendig sei ein Dreiklang aus solidem Haushalten, wachstumsfördernden Strukturreformen und Investitionen in die Zukunft. Hinweis: Am Ende seiner Amtszeit konnte 1969 konnte Bundesfinanzminister Franz Josef Strauß (CSU) seinem Nachfolger, dem Sozialdemokraten Alex Möller, konsolidierte Staatsfinanzen und einen Reservefond von 7 Milliarden DM übergeben. Weiterlesen

Kein Kriegsschiff für Putin

GiNN-BerlinKontor.–Frankreichs Präsident Francois HOLLANDE erklärte am 25.11., Paris werde den von Moskau in Auftrag gegebenen und gebauten Hubschrauberträger vom Typ Mistral vorerst nicht ausliefern. Dies lasse die aktuelle Lage in der Ukraine nicht zu: Le président de la République considère que la situation actuelle dans l’est de l’Ukraine ne permet toujours pas la livraison du premier BPC [bâtiment de projection et de commandement].”

Weiterlesen

Bau: Kaum Herbstbelebung

GiNN-BerlinKontor.—Nach einer Sommerflaute mit rückläufigen Umsätzen fällt in der Bauwirtschaft auch die Herbstbelebung aus: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauin­dustrie (HDB)  mitteilt, legte der baugewerbliche Umsatz der Betriebe im Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten im September gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert nur um nominal 1,3 % zu. Die Branche hatte mit einem stärkeren Plus gerech­net, insbesondere, da die Unternehmen noch über vergleichsweise hohe Auf­tragsbestände verfügen und ihnen im September sogar ein Arbeitstag mehr zur Verfügung stand als im entsprechenden Vorjahresmonat. Weiterlesen

45 % Kohle-Strom

GiNN-BerlinKontor.—-Das Statistische Bundesamt teilt mit: Bis zum Jahr 2020 will die Bundes­regierung die Treib­haus­gas­emissionen im Vergleich zum Jahr 1990 um 40 % vermindern. Laut Experten ist dies nur möglich, wenn alte Kohle­kraft­werke schritt­weise abgeschaltet werden.

2013 wurden rund 45 % des gesamten Brutto­stroms aus Kohle gewonnen. Dies ist deutlich weniger als im Jahr 1990: Damals stammten 57 % des Stroms aus Braun- und Stein­kohle. In den vergangenen Jahren hat die Bruttostromerzeugung aus Kohle wieder zugenommen: So stieg die Strom­erzeugung aus Stein­kohle im Vergleich zum Jahr 2009 von 108 auf 122 Milliarden Kilowattstunden (+13 %), die Strom­erzeugung aus Braun­kohle von 146 auf 161 Milliarden Kilowattstunden (+10 %). Weiterlesen