CSU zu EADS-AIRBUS

GiNN-BerlinKontor.—Christian SCHMIDT (MdB), stellvertretender CSU-Vorsitzender und Landesvorsitzender des Außen- und Sicherheitspolitischen Arbeitskreises (ASP) hat die Ankündigung, den deutsch-französische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS*) unter dem Namen AIRBUS neu zu strukturieren, begüßt. “Mit der Ausrichtung auf drei Unternehmensschwerpunkte – zivile Luftfahrt, Hubschrauber sowie militärische Luftfahrt, Raumfahrt und Sicherheitstechnologie – unter dem weltweit bekannten Markennamen Airbus setzt der Vorstandsvorsitzende Thomas ENDERS ein wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit der europäischen Luftfahrt”, so Schmidt. Weiterlesen

SPD: Großflächenwahlkampf

GiNN-BerlinKontor.-–Die SPD – sie liegt bei Umfragen zwischen 23-26 % – will im Bundestagswahlkampf  ”die Politk vom Sockel holen”, denn dies “beschreibt die Philosophie der SPD”.  Durch eine großangelegte Werbekampagne will sie deutlich machen, dass “die SPD den anderen einen Schritt voraus ist – inhaltlich und organisatorisch”, und dass sich die SPD “mehr traut” als die anderen politischen Parteien.

Die vom SPD-Kanzlerkandidaten Peer STEINBRÜCK beauftragte Werbeagentur J+K Super  will die SPD nach eigenem Bekunden “als Leadagentur in allen Bereichen der Kommunikation betreuen”, versprechen Johanssen + Kretschmer: “Mit gebündelter Kreativ-, Strategie-, Online-, Event- und PR-Kompetenz führen wir die SPD in die nächsten Auseinandersetzungen und Wahlkämpfe.” Weiterlesen

41,8 Millonen erwerbstätig

GiNN-BerlinKontor.—Im Juni 2013 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes insgesamt 41,8 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber Juni 2012 war das ein Plus von 232 000 Erwerbstätigen oder 0,6 %. Damit entwickelte sich die Zahl der Erwerbstätigen weiter positiv. Bereits in den Monaten März bis Mai 2013 hatte die Zuwachsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat jeweils bei 0,6 % gelegen. Im Juni 2013 waren 2,32 Millionen Personen erwerbslos, das waren 98 000 mehr als ein Jahr zuvor.  Weiterlesen

Bauindustrie zur Info-Technik

GiNN-BerlinKontor.—Die Kosten für den Einsatz von moderner Informationstechnik (IT) in der Bauwirtschaft liegen im Schnitt unter einem Prozent der Bauleistung. Das sind weniger als € 4.000 pro IT-Arbeitsplatz. „Der wirtschaftliche und organisa­torische Nutzen, den die Bauindustrie aus professionellem Informationsmanagement zieht, ist damit angesichts immer komplexer werdender Geschäftsprozesse ungleich größer als die Kosten, die die Einrichtung und Erweiterung der IT-Systeme verursacht.“ Dies erklärte der Vizepräsident Technik des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dipl.-Ing. Klaus PÖLLATH, bei der Vorstellung der Ergebnisse des fünften IT-Kostenstruktur-Benchmarks in Berlin. Der IT-Benchmark wird vom Arbeitskreis Informa­tionsmanagement (AKIM) im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie jährlich erhoben. Beteiligt haben sich rund 50 Unternehmen mit 44.000 IT-Usern.

Rund 50 % der IT-Investitionen seien 2012 in neue und in die Erweite­rung bestehender IT-Systeme geflossen. Unternehmensnetze, Smartphones und Tablets hätten längst auch die Bauwirtschaft mit ihren extrem komplexen Kommunikationsanforderungen erreicht. Von Projekt zu Projekt müssten immer wieder wechselnde Planer, Zulieferer und Projektpartner zusammen­gespannt werden. Pöllath ergänzte: „Alle Bauleiter arbeiten heute mit IT. Unter den Polieren ist der Anteil der IT-Nutzer erneut gestiegen und liegt jetzt bei über 60 %. Das ist symptomatisch für modernes Baustellenmanage­ment.“

Die arbeitsteiligen, dezentralen, dabei hochproduktiven Geschäftsprozesse am Bau erforderten die Vernetzung aller Beteiligten mit technischen und kauf­männischen IT-Werkzeugen von der ersten Planskizze bis zum Betrieb auf der Baustelle. „Kein Wunder, dass die Hälfte der Benchmark-Teilnehmer den Weg zu dem anspruchsvollen, modellbasierten Planen und Bauen unter Nutzung von 5D-Bauwerksmodellen („Building Information Modelling“ – BIM) einge­schlagen haben“, erklärte Pöllath.

Den Mitgliedern der Bauindustrieverbände wird die Teilnahme am IT-Kostenstruktur-Benchmark einmal jährlich angeboten und ermöglicht ihnen einen detaillierten Vergleich der Kostenstrukturen für Hardware, Software, Personal, ASP und Outsourcing. Differenziert wird nach allgemeiner Ausstat­tung, kaufmännischen Systemen (z. B. ERP) und technischen Systemen (z. B. CAD, technischer Baubetrieb). Die oft versteckten Kosten der erweiterten IT (u. a. Telekommunikation, Drucken, Datenleitungen) spielen ebenso eine Rolle wie der Umsetzungsgrad aktueller Branchentechnologien (u. a. digitales Archiv, BIM, Mobile Device Management, BYOD). (Quelle: bauindustrie.de)

Arbeitslosenquote: 6,8%

GiNN-BerlinKontor.—-„Im zweiten Quartal ist die deutsche Wirtschaft allen Anzeichen nach wieder stärker gewachsen. Davon profitiert auch der Arbeitsmarkt.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. WEISE, am 31.07. in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Arbeitslosenzahl im Juli: +49.000 auf 2.914.000
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +38.000
Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,2 Prozentpunkte auf 6,8 %.

BA: Aufgrund der einsetzenden Sommerpause ist die Arbeitslosigkeit im Juli gestiegen. Sie hat gegenüber Juni um 49.000 auf 2.914.000 zugenommen. Der Anstieg beruht vor allem darauf, dass sich Jugendliche nach Ende ihrer schulischen oder beruflichen Ausbildung vorübergehend arbeitslos melden. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 7.000 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr waren 38.000 Menschen mehr arbeitslos gemeldet.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen, belief sich im Juli 2013 auf 3.872.000 Personen. Das waren 9.000 weniger als vor einem Jahr. Während die Unterbeschäftigung im Vorjahresvergleich weiter leicht zurückgegangen ist, hat sich die Arbeitslosigkeit erhöht. Das hängt damit zusammen, dass weniger Menschen an arbeitsmarktpolitischen Programmen teilnehmen. Insbesondere die Förderung der Selbständigkeit ist zurückgegangen.

Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit betrug im Juni 2,32 Millionen und die Erwerbslosenquote lag bei 5,5 Prozent.

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) waren im Juli 943.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Juli 2012 ergibt sich ein Anstieg von 58.000. Damit liegt die Arbeitslosigkeit in der Arbeitslosenversicherung seit über einem Jahr über dem Vorjahresniveau. Insgesamt 892.000 Personen erhielten im Juli Arbeitslosengeld; 67.000 mehr als vor einem Jahr.

Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II in der Grundsicherung (SGB II) lag im Juli bei 4.436.000. Gegenüber Juli 2012 war dies ein Rückgang von 16.000 Personen. 8,3 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter sind hilfebedürftig. In der Grundsicherung waren 1.972.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 20.000 weniger als vor einem Jahr. Ein Großteil der Arbeitslosengeld II-Bezieher ist nicht arbeitslos gemeldet. Das liegt daran, dass diese Personen erwerbstätig sind, kleine Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder sich noch in der Ausbildung befinden.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind trotz der konjunkturellen Schwächephase weiter gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen im Juni gegenüber dem Vorjahr um 233.000 auf 41,89 Millionen gestiegen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach der Hochrechnung der BA im Mai gegenüber dem Vorjahr um 366.000 auf 29,29 Millionen Personen zugenommen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wächst in fast allen Bundesländern. Auch die Betrachtung nach Branchen zeigt fast ausschließlich Zuwächse – insbesondere bei den Wirtschaftlichen Dienstleistungen (ohne Zeitarbeit), im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Verarbeitenden Gewerbe. Abnahmen gab es vor allem in der Zeitarbeit.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften scheint sich langsam auf gutem Niveau zu stabilisieren. Im Juli waren 444.000 Arbeitsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet, das sind 56.000 weniger als vor einem Jahr. Besonders gesucht sind zurzeit Fachleute in den Bereichen Mechatronik, Energie und Elektro, Metall-, Maschinen- und Fahrzeugbau sowie Verkauf, Logistik und Gesundheit. Der Stellenindex der BA, der BA-X, stieg um zwei Punkte auf 149 Punkte an. Gegenüber dem Vorjahr lag er um 14 Punkte im Minus.

Von Oktober 2012 bis Juli 2013 wurden der Ausbildungsvermittlung insgesamt 469.000 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 11.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Im gleichen Zeitraum haben rund 518.000 Bewerber die Ausbildungsvermittlung der Arbeitsagenturen und der Jobcenter bei der Suche nach einer Lehrstelle eingeschaltet. Das waren 2.000 weniger als vor einem Jahr. Auch die Zahl der bislang abgeschlossenen Ausbildungsverträge liegt nach aktuellen Daten der Kammern unter dem Vorjahresniveau. Damit könnte die Ausbildungsmarktbilanz im September etwas schwächer ausfallen als im letzten Jahr. Allerdings ist der Ausbildungsmarkt bis September noch in Bewegung.  (Quelle: BA)
Bundeswirtschaftsminister Philp RÖSLER (FDP) erklärte in Berlin: “Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich weiter in guter Verfassung, insbesondere auch im europäischen Kontext. Die Zahl der Beschäftigten, insbesondere die der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, nahm abermals zu. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit erneut gesunken. Diese erfreuliche Lage auf dem Arbeitsmarkt spiegelt sich auch in den jüngsten Umfragen wider.” (Quelle: bmwi.de)

Steinbrück:Wer regiert uns?

GiNN-BerlinKontor.— SPD-Wahlkämpfer Peer STEINBRÜCK hat die Informationspolitik der Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) als “Skandal” bezeichnet. Die “mächtigste Frau der Republik” wisse in der “Spionage-Affäre angeblich am Wenigsten”, verspreche aber “rasch aufzuklären”. Steinbrück: in der FRANKFURTER RUNDSCHAU: “Wenn die behauptete Ahnungslosigkeit tatsächlich zutreffen sollte, stellt sich die Frage, wer dieses Land eigentlich regiert und wer hier Herr im Haus ist.” Weiterlesen

Verbraucherstimmung steigt

GiNN-BerlinKontor.— Die Gesellschaft für Konsumerforschung (GfK) teilt mit: Die Stimmung der Verbraucher kann sich auch im Hochsommer dieses Jahres weiter verbessern. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung wie auch die Anschaffungsneigung können im Juli im Vergleich zum Vormonat zulegen. Folglich prognostiziert der Gesamtindikator für August 7,0 Punkte nach 6,8 Punkten im Juli 2013. Weiterlesen

USA-Bashing:Schily rügt SPD

GiNN-BerlinKontor.—-Der ehemalige SPD-Bundesinnenminister Otto SCHILY hat seine Partei davor gewarnt, die “NSA-Späh-Affäre” für Wahlkampf-Propaganda zu nutzen. Wie DER SPIEGEL (29.07.) berichtet, sagte Schily, nach seiner Einschätzung würden die großen Parteien “bei diesem Thema kaum etwas gewinnen.” Der Mitbegründer der Partei DIE GRÜNEN, der im November 1989 zur SPD wechselte, erklärte, für sozialdemokratische Wähler sei die innere Sicherheit immer ein wichtiges Thema gewesen. Die SPD dürfe ihre Reputation in diesem Bereich nicht aufs Spiel setzen. “Law and Order” seien  ”sozialdemokratische Werte”, so Schily. Weiterlesen

Steinbrück lobt Snowden

GiNN-BerlinKontor.—Peer STEINBRÜCK, Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten, hat erneut – “für meine Person” – bekräftigt, dass er nicht erneut in ein von Angela MERKEL geführtes Kabinett eintreten würde. Er wisse, dass die “sehr, sehr große Mehrheit in der SPD” eine große Koalition auch nicht wolle. Die SPD würde jedoch – so Steinbrück – Koalitionen mit anderen demokratischen Parteien nicht “apodiktisch ausschließen”. In einer parlamentarischen Demokratie fasse man keine solchen “Grundsatzbeschlüsse”. Die SPD wolle aber nicht noch einmal “Steigbügelhalter für die CDU unter Merkel” sein. Die Kanzlerin dagegen wünsche sich wohl “klammheimlich” eine Koalition mit der SPD. Steinbrück: “Frau Merkel will doch ohnehin viel lieber mit der SPD als mit der FDP regieren.” Weiterlesen

Grüne Neidpolitik “Auslaufmodell”

GiNN-BerlinKontor.–Eric SCHWEITZER, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), erklärte in Berlin:” Rot-Grün plant vehement Steuererhöhungen – angefangen von der Vermögensteuer oder -abgabe, eine massiven Erhöhung der Einkommensteuer bis hin zu einer Verschärfung der Erbschaftsteuer. Da stehen die Unternehmen unter Druck und wehren sich.” Jürgen TRITTIN (Grüne) – so Schweitzer – sei “auf dem Holzweg”. Wenn er behaupte, 90 % der Unternehmen seien davon nicht betroffen,  ”dann ist das nur die halbe Wahrheit” Trittin müsse auch dazusagen, dass “50 000 Unternehmen mit mehr als 11 Millionen Beschäftigten belastet werden. Das ist etwa jeder vierte Beschäftigte in Deutschland.”

Wenn diese Unternehmen weniger Eigenkapital hätten, und weniger investierten, dann treffe  das auch andere.  Der Grüne Trittin habe an dieser Stelle “falsche Vorstellungen davon, wie Wirtschaft funktioniert.” Frage: “Waum verlangt Trittin  nicht gleich 100 % – dann rechnet es sich leichter, und wir brauchen keine Finanzämter mehr.”

Der von RotGrün vehement gewollte Steuererhöhungsmix aus mehr Einkommen-, Vermögen-, Erbschaft- und Kapitalertragsteuer würden den Unternehmen die Mittel, die sie dringend für Investitionen und damit die Sicherung von Arbeitsplätzen benötigten, nehmen, erklärte auch der finanzpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Volker  WISSING. Die Steuererhöhungen würden zunächst die Unternehmen, dann auch die Beschäftigten treffen. „Die Folge steigender Kosten durch höhere Steuern ist ein zunehmender Rationalisierungsdruck, der zu geringeren Lohnzuwächsen und zum Abbau von Arbeitsplätzen führt“, mahnte Wissing. Die Behauptung von SPD und Grünen, ihre Steuerpläne würden nur einige treffen, sei daher eine “unzutreffende Verharmlosung”.

Die Liberalen nähmen die Warnung des DIHK-Präsidenten sehr ernst, so derFDP-Fraktionsvize WISSING und zudem hinztu: „Wir lehnen die von SPD und Grünen geforderten Steuererhöhungen ab und unterstützen die Forderung des DIHK nach einem Auslaufen des Solis.“ Wenn Deutschland seinen Wohlstand wahren wollel, “dürfen wir nicht nur Politik gegen die Wirtschaft machen, sondern müssen mit ihr zusammenarbeiten.“ Die rot-grüne Neidpolitik sei ein gesellschaftspolitisches Auslaufmodell. (Quellen: liberale.de/dihk)