Pjöngjang droht erneut

GiNN-BerlinKontor.––Die koreanische Volksarmee – so der “Oberste Führer” KIM Jong-un  in Pjöngjang — werde es nicht  zulassen, dass die  ”US-Iimperialisten” einen Angriff aus Nordkorea vorbereiteten. Man werde das Land und die Nation verteidigen. Es sei eine historische Tatsache, dass keine Macht der Welt auf Dauer ein Land in Schacht halten könne. Sollte wegen der “unverzeihlichen Aktionen der US-Imperialisten” in Korea erneut ein “nicht gewollter Krieg ausbrechen”, würden die Amerikaner und ihre Verbündeten die Folgen tragen, Korea jedoch werde am Ende “den strahlenden Tag der nationalen Wiedervereinigung feiern”.

Die ernste Lage, die die ” US-Imperialisten” zu verantworten hätten indem sie die koreanische Halbinsel  ”an den Rand eines Atomkriegs getrieben” hätten, beende nun aber eine lange, historische Machtprobe mit den USA und markiere ein neues Kapitel der Geschichte (“…will mark a turning point in putting an end to the history of the long-standing showdown with the U.S. and opening a new phase of history”), wird der nordkoreanische Machthaber Kim in Pjöngjang von KCNA zitiert.

Kim Jong-un (30) ist Oberkommandierender der Koreanischen Volksarmee , Erster Vorsitzender der Nationalen Verteidigungskommission, und Erster Sekretär der Partei der Arbeit Nordkoreas.

Die kommunistisch regierte “Koreanische Volksdemokratische Republik” hat fast 25 Millionen Einwohner. Das Land hat gemeinsame Grenzen mit China (im Norden) und mit Russland (im Nordosten). Im Westen grenzt Nordkorea an das Gelbe Meer, im Osten imgibt die Japanische See Nordkorea. Nach dem Koreakrieg (1950 bis 1953) wurde das Land gespaltet. Einem Waffenstillstandsabkommen folgte bisher kein Friedenvertrag. Beide Länder befinden sich folglich immer noch im Krieg. (Quelle: kcna)

Nordkorea: Raketen scharf

GiNN-BerlinKontor.—Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un hat Befehl gegeben, die Langstreckenraketen “gefechtsbereit zu machen”. Sie könnten “jederzeit” abgefeuert werden, um Ziele im Pazifik, in Südkorea und in USA sowie die Stützpunkte in Hawaii und Guam “zu vernichten”.  Man befinde sich “ab sofort” im Kriegszustand mit Südkorea”, so Kim laut KCNA, der englischsprachigen nordkoreanischen Nachrichtenagentur. Alle Angelegenheiten zwischen beiden Ländern würden nun  ”nach dem Kriegsprotokoll behandelt”, US-Verteidigungsminister Chuck HAGEL erklärte in Washington D.C., die Drohungen Nordkoreas müssten ernst genommen werden: “We have to take seriously every provocative, bellicose word.” Er warnte vor “Fehlkalkulationen”. Die US-Streitkräfte würden auf mögliche Angriffe aus Nordkorea an der Seite Südkoreas sofort reagieren.

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EU: Der Neid und Deutschland

GiNN-BerlinKontor.-–Die deutsche Bundeskanzlerin Angela MERKEL “mit Hitler-Schnurrbart auf Plakaten in den Straßen von Zypern bis Spanien” – so The New York Times – hat Unverständnis und Empörung nicht nur in Europa ausgelöst. Die Kritik aus Zypern und anderen EU-Staaten an den “Rettungsschirmen” habe in Deutschland die Nerven freigelegt und Zorn erzeugt: “Cypriots’ Criticisms of Bailout Rattles Nerves and Raises Ire in Germany” titelte die NTY und zitierte ausführlich aus einem Interview der deutschen Justizministerin Sabine LEUTHEUSER-SCHNARRENBERGER, welche die EU-Führer aufgefordert habe, Deutschland, das schließlich schwächeren EU-Staaten helfe, zu verteidigen. (“…to do more to defend Germany’s role in helping the weaker  members.”) Weiterlesen

Arbeitsmarkt weiter solide

GiNN-BerlinKontor.—Nach Mitteilung der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist die Arbeitslosigkeit “im Zuge der beginnenden Frühjahrsbelebung” im März gesunken. Sie hat gegenüber Februar um 58.000 auf 3.098.000 abgenommen. (Quote: 7,3%) „Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich relativ unbeeindruckt von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der letzten Monate und entwickelt sich weiter solide.“, so der BA-Vorstandsvorsitzende  Frank-J. WEISE. Auch die Bundesarbeitsministerin Ursula VON DER LEYEN nannte den Arbeitsmarkt “stabil und robust”.

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US-Bomber nach Korea

GiNN-BerlinKontor.–Auf die martialische Propaganda-Show Nordkoreas wegen der US-geführten Seemanöver im Japanischen Meer und der VN-Sanktionen gegen das kommunistisch regierte  Land haben die Vereinigten Staaten von Amerka mit erhöhter Alambereitschaft reagiert. Um zu demonstrieren, dass die US-Streitkräfte jeder Zeit “alle Ziele der Welt” erreichen können, hat das U.S. Strategic Command am 27.03. zwei Langstreckenbomber nach Südkorea entsandt, die atomar bewaffnet werden könnten. Weiterlesen

Euro-Zone:Deutschland vorn

GiNN-BerlinKontor.—Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sagt voraus, dass die deutsche Wirtschaft weiter Wachstumslokomotive in Europa bleibt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe in den ersten Monaten des 2013 um 0,6 % zugelegt, im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 2,3 %. Die OECD erwartet zwischen April und Juni 2013 eine weitere Zunahme von 0,7 % gegenüber 2012. Weiterlesen

Stei­gen­de Er­werbs­tä­tig­ke

GiNN-BerlinKontor.—Im Februar 2013 waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes insgesamt 41,4 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber Februar 2012 war das ein Plus von 284 000 Erwerbstätigen oder 0,7 %. Die Zahl der Erwerbslosen betrug im Februar 2013 gut 2,5 Millionen Personen, das waren etwa 50 000 mehr als ein Jahr zuvor. Weiterlesen

Zur Zypernkrise

GiNN-BerlinKontor.—Das deutsche Finanzministerium in Berlin weist darauf hin, dass eine Überprüfung und ein Monitoring der “Geldwäschestandards in Zypern”   vereinbart wurden. Dabei werde  es nicht nur um eine Überprüfung bestehender Standards gehen, sondern auch um deren tatsächliche Umsetzung. Zypern werde “weitere Maßnahmen ergreifen”.  So soll die Unternehmensteuer und Quellensteuer auf Kapitalerträge erhöht werden. Weiterlesen

Zypern: Lettland “in the news”

GiNN-BerlinKontor.—Es kursieren Gerüchte, dass die zahlreichen russischen Anlieger in Zypern ihre Gelder  (angeblich rd. € 20 Mrd) bereits in Europa – unter anderem in Lettland – “deponiert” hätten. Die russische Nachrichtenagentur Rai-Novosti meldete unter Berufung auf Mixnews, die Europäische Zentralbank (EZB) habe Lettland, das der EURO-Zone beitreten will – ” gewarnt, aus Zypern flüchtende russische Gelder Zuflucht zu gewähren”. Lettlands Regierungschef Valdis DOMBROVSKI habe dies umgehend dementiert. Auch das lettische Finanzministerium habe diese Meldung  - so Leta – als “falsch” zurückgewiesen. Weiterlesen