Deutsche Wirtschaft in Asien-Pazifik

GiNN-BerlinKontor.—Bundeswirtschaftsminister Philipp RÖSLER (FDP)  hat mit dem Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (APA)  den strategische Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit dem asiatisch-pazifische Raum besprochen. Der Ausschuss – unter Vorsitz des SIEMENS-CEO Peter LÖSCHER – vertritt die Interessen der deutschen Wirtschaft in dieser Region. Der Asien-Pazifik-Ausschuss ist eine Gemeinschaftsinitiative von Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Deutscher Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Bundesverband deutscher Banken, Ostasiatischer Vereins und Bundesverband Groß- und Außenhandel. Weiterlesen

BA: Arbeitsmarkt bleibt robust

GiNN-BerlinKontor.—Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist von Januar auf Februar 2012 um 26.000 auf 3.110.000 gestiegen, d.i. 0,1 %. Saisonbereinigt ergibt sich keine Veränderung. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der arbeitslosen Menschen um 203.000 ab. Laut Bundesagentur für Arbeit (BA) “zeigt sich der Arbeitsmarkt in der aktuellen konjunkturellen Schwächephase robust.” Die Arbeitslosigkeit sei allein aufgrund des frostigen Winterwetters gestiegen. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hätten weiter deutlich zugenommen. Einzig die Nachfrage nach Arbeitskräften habe nachgegeben, liege aber “weiterhin auf hohem Niveau.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. WEISE am 29.02. in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.
Die aktuellen Zahlen:
Arbeitslosenzahl im Februar: +26.000 auf 3.110.000
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -203.000
Arbeitslosenquote im Februar: +0,1 Prozentpunkte auf 7,4 %. Weiterlesen

Appell in Athen: Respekt und Dialog

GiNN-BerlinKontor dokumentiert die Rede des Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin SCHULZ  vor dem griechischen Parlament am 28. Februar 2012 : “Ich bin heute in Athen, um Ihnen, den Vertretern des griechischen Volkes meinen Respekt zu zollen. Wir wissen um Ihre schwere Last, um die schweren Entscheidungen, die Sie in den vergangenen Monaten und Tagen treffen mussten”, sagte der deutsche Sozialdemokrat und ehemalige Fraktionsvorsitzende der Sozialistischen Fraktion im Europa-Parlament vor den Abgeordneten in Athen. Weiterlesen

EZB zur Zulassung griechischer Anleihen

GiNN-BerlinKontor.—Die DEUTSCHE BUNDESBANK teilt mit:  Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat beschlossen, die Zulassung marktfähigerSchuldtitel, die von der Hellenischen Republik begeben oder in vollem Umfang garantiert wurden, als Sicherheiten für die geldpolitischen Geschäfte des Eurosystems vorläufig auszusetzen. Bei dieser Entscheidung berücksichtigt der EZB-Rat die Entwicklung des Ratings der Hellenischen Republik nach Beginn des Angebots zur Privatsektorbeteiligung. Weiterlesen

Verbraucherstimmung auch im Februar stabil

GiNN-BerlinKontor.—Nach einer Studie der Gesellschaft für Konsurnforschung (GfK) ist die Verbraucherstimmung auch im Februar stabil. Die Einkommenserwartung nahm spürbar zu. Der Gesamtindikator prognostiziert nach 5,9 Punkten im Februar 2012 für März einen Wert von 6,0 Punkten.” Laut  “GfK-Konsumklima MAXX”  bestätigen  die deutschen Konsumenten ihren Eindruck aus den Vormonaten, wonach die Binnenkonjunktur zu einem stabilisierenden Faktor der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland werden kann.  Auch vor dem Hintergrund einer stabilen Arbeitsmarktlage würden die Einkommensaussichten im Februar  “deutlich optimistischer” eingeschätzt als noch im Vormonat. Der Indikator Einkommenserwartung verzeichnet laut GfK ein Plus von 7,2 Zählern und weist nun 41,3 Punkte auf. “Damit kann das ohnehin hohe Niveau noch einmal übertroffen werden. Ein höherer Wert wurde zuletzt im Juni 2011 gemessen.” Weiterlesen

Bundestag stimmt für weitere Athen-Milliarden

GiNN-BerlinKontor.—Der Deutsche Bundestag hat am 27.02. dem Antrag des Bundesfinanzministeriums auf weitere Hilfen für Griechenland zugestimmt: 496 Abgeordnete stimmten für den Antrag, 90 dagegen, 5 MdBs enthielten sich. Das BMF hatte die Zustimmung des Parlaments zum Abschluss einer Vereinbarung über die Gewährung einer Notmaßnahme der Europäischen Finanzstabilisierungfazilität (EFSF) zugunsten Griechenlands in Form von Darlehen in Höhe von € 130 beantragt – plus € 24,4 Milliarden, die unter dem ersten Hilfsprogramm nicht ausgeschöpft wurden und künftig ebenfalls durch den  “EURO-Rettungsschirm”  ausgereicht werden sollen. Weiterlesen

FDP zum Griechenland-Rettungspaket

GiNN-BerlinKontor.—-FDP-Generalsekretär Patrick DÖRING geht davon aus, dass der Deutsche Bundestag am 27.02.  das zweite Griechenlandpaket mit einer breiten Mehrheit der CDU/CSU/FDP-Fraktionen auf den Weg bringen wird. Bundestagsfraktionschef Rainer BRÜDERLE  sagte dem Wall Street Journal: „Jetzt ist Griechenland am Zug, endlich die dringend benötigten Reformen durchzuführen, sonst werden sie die nötigen Wachstumseffekte nicht erzielen.“ Entscheidend sei,  dass die Schuldenländer selbst ihre Hausaufgaben machen.“ Irgendwann sei „das Ende der Fahnenstange erreicht“, weil zusätzliche Liquidität die Probleme nicht löse, sondern nur Zeit verschaffe.  Deshalb müssen auch wir deutlich machen, dass die Bereitschaft, Steuerzahlergeld auf den Tisch zu legen, irgendwo begrenzt ist”. betonte der FDP-Fraktionsvorsitzende Brüderle im WSJ. Weiterlesen

Bauindustrie: Arbeitsplätze sicher und gut bezahlt

GiNN-BerlinKontor.—„Wer jetzt in der Bauwirtschaft eine Ausbildung beginnt oder eine Tätigkeit als Facharbeiter anstrebt, findet so gute Voraus­setzungen wie lange nicht mehr. Die Arbeitsplätze am Bau sind sicher, werden überdurchschnittlich sozial flankiert und gut bezahlt. Hier spiegelt sich die positive Entwicklung der Baukonjunktur in den vergangenen zwei Jahren wider“. Dies erklärte in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptver­bandes der Deutschen Bauindustrie (HDB),  Michael KNIPPER, bei der Vorstellung des ersten Branchenberichts zur Arbeitsmarkt­situation im Bausektor hin, der von dem Institut für Arbeits­markt- und Berufsforschung (IAB) und der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Auftrag des HDB erstellt worden ist.

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Griechenland ohne Wirtschaftskraft und Verwaltung

GiNN-BerlinKontor.—Der Deutsche Bundestag wird am  27. Februar 2012 – nach einer Regierungserklärung von Bundeskanzlerin  Angela MERKEL (CDU) – über einen Antrag des Bundesfinanzministeriums zu Finanzhilfen für Griechenland namentlich abstimmen. Wolfgang BOSBACH (CDU/MdB), Vorsitzender im  Innenaussschuss des Deutschen Bundestags, hat bekräftigt, dass er gegen ein zweites Griechenland-Rettungspaket stimmen werde. Dem Gießener Anzeiger und Wiesbadener Kurier sagte Bosbach, er könne den Optimus nicht teilen, dass dies dazu führen würde, “dass sich Griechenland zumindest mittelfristig wieder selbst wird finanzieren können”.  Viele Zahlen und Fakten sprächen eher dagegen. More...

Bosbach: “Griechenland fehlt es nicht an gutem Willen, sondern an Wirtschaftskraft und einer effizienten Verwaltung. Die drakonischen Sparmaßnahmen werden wohl die Konjunktur weiter drosseln und die Arbeitslosigkeit dürfte eher zu – als abnehmen. Dadurch könnte die Lage noch kritischer werden. Und die Bilder, die uns fast täglich aus Griechenland erreichen, werden das Vertrauen der Investoren in das Land kaum erhöhen. Sicherlich kaufen wir uns erneut Zeit, aber wir lösen die Probleme nicht dauerhaft und gehen wieder große Ausfallsrisiken ein.”

Griechenland sollte jedoch “unter allen Umständen” in der EURO-Zone bleiben, untedrstrich Bosbach. Das Problem sei, dass es angeblich “kein Regelwerk für eine Staatsinsolvenz” gebe.  Athen entscheide ausschließlich selbst,  ob das Land im EURO-Verbund  bleibt oder nicht. Bosbach: “Brüssel oder Berlin wollen und können hier keinen Einfluss nehmen. Ich fürchte, unter den Bedingungen des EURO kann es Griechenland nicht schaffen, weil Abwertungen einer eigenen Währung nicht mehr möglich sind. Dann jedoch werden die Abhängigkeiten immer größer – und zwar gegenseitig. Je höher das Ausfallrisiko, desto abhängiger werden auch wir von der Lage in Griechenland”, sagte Bosbach im Interview mit dem  Gießener Anzeiger und Wiesbadener Kurier. (Quellen: bundestag.de/wobo.de)