Zentralbanken koordinieren Maßnahmen

GiNN-BerlinKontor.—Die Europäische Zentralbank (EZB, die Bank of Canada, die Bank of England, die Bank von Japan,  die US-Federal Reserve sowie die Schweizerische Nationalbank gaben am 30.11.koordinierte Maßnahmen bekannt, um ihre Fähigkeit zur Bereitstellung von Liquiditätshilfen an das globale Finanzsystem zu verbessern. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Spannungen an den Finanzmärkten abzubauen, deren Auswirkungen auf die Kreditvergabe an private Haushalte und Unternehmen abzumildern und somit zur Stützung der Konjunktur beizutragen. Weiterlesen

London schließt Botschaft in Teheran

GiNN-BerlinKontor.-–Die britische Regierung hat nach der Erstürmung ihrer diplomatischen Vertretung in Teheran den Botschafter und alle Beamte abgezogen. Premierminister David CAMERON und Außenminister William HAGUE sprachen von einem “abscheulichen Verhalten der iranischen Regierung.” Das Foreign Office verbat der Botschaft der Iranischen Islamischen Republik weiterhin “auf britischen Boden zu arbeiten: “Wir verfügen die sofortige Schließung der iranischen Botschaft in London. Der iranische Botschafter und das gesamte Botschaftspersonal wurden aufgefordert, London “innerhalb von 48 Stunden” zu verlassen. Weiterlesen

Arbeitslosigkeit weiter rückläufig

GiNN-BerlinKontor.–-„Der deutsche Arbeitsmarkt profitiert von der bisher guten wirtschaftlichen Entwicklung. Im November ist keine Eintrübung zu erkennen. Die Arbeitslosigkeit geht zurück, Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wachsen weiter, und die Nachfrage nach Arbeitskräften ist gestiegen.“, so Heinrich ALT, Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.
Arbeitslosenzahl im November: -24.000 auf 2.713.000
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -214.000
Arbeitslosenquote im November: -0,1 Prozentpunkte auf 6,4 %. Weiterlesen

IfW:Vollkaskoversicherung zur EURO-Rettung

GiNN-BerlinKontor.—Das Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel (IfW) empfiehlt eine  “Vollkaskoversicherung zur EURO-Rettung für problematische Staatsanleihen”.Die Schuldenkrise im EURO-Raum habe  sich in den vergangenen Wochen nochmals deutlich zugespitzt. Bei Andauern dieser Lage drohe ein “Kollaps des Anleihemarktes” für einige Länder, der zu schwersten Turbulenzen auf den Finanzmärkten führen könnte. Um die Krise zu stoppen, würden derzeit zwei Alternativen diskutiert: die Einführung von EURO-Bonds und der Anleiheaufkauf durch die Europäische Zentralbank (EZB) in großem Umfang. Der IfW-Haushaltsexperte Jens BOYSEN-HOGREFE schlägt eine “überlegene Alternative” vor: Eine verbindliche Versicherung für Staatsanleihen im Euroraum, die im Ernstfall auf die Liquidität der EZB zurückgreifen kann. Weiterlesen

Gesetz zur Neo-Nazi-Datei in Vobereitung

GiNN-BerlinKontor.–-Wie die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG (29.11) berichtet, wird Bundesinnenminister Hans-Peter FRIEDRICH (CSU) einen Gesetzentwurf einbringen, nach dem eine zentrale Verbund-Datei zur Erfassung rechtsexremistischer Gewalttaten und -täter angelegt wird. Auch Kommunikationsmittel wie Telefonverbindungen und Kontakte zu “Kameraden und Helfershelfer” sollen erfaßt werden. Weiterlesen

Genscher warnt vor Anti-Europa-Votum

GiNN-BerlinKontor.-—-Der frühere Außenminister und FDP-Ehrenvorsitzende Hans-Dietrich GENSCHER hat die FDP-Mitglieder vor einem Anti-Europa-Votum beim laufenden Mitgliederentscheid gewarnt. “Nach dem Zweiten Weltkrieg entschied unser Land mit seinem Bekenntnis zum Westen die Grundrichtung für Nachkriegseuropa. Heute ist es die Entscheidung für die europäische Fiskal- und Stabilitätsunion”, schrieb Gensscher in einem Beitrag für die BILD-Zeitung. Es sei eine Richtungsentscheidung, der sich in Deutschland nur die Linkspartei entgegenstelle. Weiterlesen

Bundesbank warnt vor Betrüger

GiNN-BerlinKontor.—Die DEUTSCHE BUNDESBANK teilt mit: “Seit dem Wochenende versuchen Betrüger durch gefälschte E-Mails an persönliche Daten von Adressaten der Mail zu gelangen. Sie geben sich in der E-Mail als „Deutsche Bundesbank“ aus und weisen auf eine zwischen dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und den führenden Kreditkartenunternehmen ins Leben gerufene Kooperation hin. Deren Ziel sei es, den illegalen Handel mit gestohlenen Kreditkarten zu unterbinden. Der Absender der gefälschten E-Mail gibt vor, Kreditkarten im Notfall zeitnah sperren zu wollen und fordert die Adressaten auf, sich auf dem in der Mail angegebenen Portal zu verifizieren. Alle nicht verifizierten Datensätze würden zum 01. Dezember 2011 gesperrt. Die E-Mail stammt NICHT von der Deutschen Bundesbank.  Es handelt sich dabei um einen der täglich zunehmenden Betrugsversuche, um an die Kreditkartendaten, PINs oder andere Zugangsdaten der Bankkunden zu gelangen.” Weiterlesen

Bauindustrie: Stuttgart 21 schafft Planungssicherheit

GiNN-BerlinKontor.–-Der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), Prof. Dipl.-Kfm. Thomas BAUER, erklärte in Berlin , der Volksentscheid  in Baden-Württemberg  schaffe für den Weiterbau des Bahnprojektes Stuttgart 21  “endlich Planungssicherheit.“  Es sei erfreulich, dass sich Ministerpräsident Winfried KRETSCHMAN und Verkehrsminister Winfried HERMANN  eindeutig zu ihrer Verantwortung bekannt hätten. Die Verantwortlichen in der Landesregierung blieben aufgefordert, “das weitere Verfahren konstruktiv zu begleiten.“ Weiterlesen

Stuttgart 21 wird gebaut – Grüne Niederlage

GiNN-BerlinKontor.—Bei der Volksabstimmung am 27.11. 2011 in Baden-Württemberg haben die Gegner von Stuttgart 21 eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen.  Eine Mehrheit von 58,8 % stimmte gegen einen Ausstieg des Bundeslandes aus der Finanzierung des Vorhabens. Für den Ausstieg votierten lediglich 41,2 %. Die Wahlbeteiligung lag bei  48,3 %. Ministerpräsident Winfried KRETSCHMANN (Grüne) erklärte dazu: “Das Volk hat gesprochen und das akzeptiere ich, auch wenn es nicht meinem Wunsch entspricht.” Die Deutsche Bahn habe das Baurecht und das müsse gewährleistet werden. Aber auch nach der Abstimmung bleibe die Kostenobergrenze von € 4,5 Milliarden, sagte Kretschmann im SWR-TV. Weiterlesen