Importpreise März 2009: – 7,1%

GiNN-BerlinKontor.—Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lag der Index der Einfuhrpreise  im März 2009 um 7,1% unter dem Vorjahresstand. Dies war der höchste Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat seit April 1987 (– 8,1%). Im Februar 2009 und im Januar 2009 hatte die Jahresveränderungsrate – 6,4% beziehungsweise – 5,4% betragen. Gegenüber Februar 2009 sank der Einfuhrpreisindex um 0,4%.

Weiterlesen

General Motors legt neuen Sanierungsplan vor

GiNN-BerlinKontor.— Die Muttergesellschaft der deutschen OPEL-Werke General Motors (GM) hat einen neuen Sanierungsplan ((Viability Plan) vorgelegt, nach dem mehrere GM-Werke stillgelegt bzw. geschlossen werden sollen.  Die Zahl der Werke soll von 47 auf 34 bis Ende 2010 bzw. auf 31 bis 2012 reduziert werden.  Überdies will man die Zahl der US-Händler von 6.246 in 2008 auf 3.605 bis Ende 2010 senken.  Die Zahl der US-Fabrikarbeiter soll von derzeit rund 61.000 auf 40.000 in 2010 bzw. auf 38.000 in 2011 verringert werden.

Weiterlesen

GfK: Konsumklima “stabil und robust”

GiNN-BerlinKontor.–Das größte deutsche Marktforschungsinstitut GfK-SE sieht die Konsumstimmung bei den Verbrauchern trotz der Wirtschaftskrise auch im Monat April  “stabil und robust”.   Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mitteilt,  konnten die Konjunktur- und Einkommenserwartungen nach leichten Einbußen im Vormonat sogar wieder etwas zulegen.  Die  “Anschaffungsneigung”  schwäche sich zwar leicht ab, könne aber ihr gutes Niveau insgesamt beibehalten, so die GfK.  “Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 2,5 Zählern im April für Mai ebenfalls 2,5 Punkte und zeigt sich damit angesichts der anhaltenden Hiobsbotschaften erstaunlich robust.”

Weiterlesen

Geändertes Außenwirtschaftsgesetz in Kraft

GiNN-BerlinKontor.—Die Änderung des Außenwirtschaftsgesetzes und der Außenwirtschaftsverordnung ist seit dem 24.0409  in Kraft. Die Gesetzesänderung war Mitte Februar 2009 vom Deutschen Bundestag verabschiedet worden, der Bundesrat legte keinen Einspruch ein.  Wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilt, kann künftig in seltenen Ausnahmefällen den Erwerb deutscher Unternehmen durch Investoren aus Ländern außerhalb der EU/ EFTA prüfen, die mindestens 25 % der Stimmrechtsanteile eines inländischen Unternehmens erwerben möchten. Prüfkriterium ist ausschließlich die Gefährdung der öffentlichen Ordnung oder Sicherheit. Industriepolitische Erwägungen berechtigen dagegen nicht zur Einleitung eines Prüfverfahrens.  Der BDI kritisierte die neue Außenwirtschaftsverordnung.

Weiterlesen

Gesetzentwurf zum Arbeitnehmer-Datenschutz

GiNN-BerlinKontor.—Der Gesetzentwurf zum Arbeitnehmer-Datenschutz, den die Bundesregierung auf Drängen der SPD vorgelegt hat, stößt auf Widerstand.  Reinhard GÖHNER, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) sagte dem Handelsblatt, der vorliegende Vorschlag würde die Möglichkeiten, Korruption und Rechtsverstöße in den Unternehmen zu bekämpfen,  “unnötig erschweren“.  Der Entwurf werfe  “mehr Rechtsfragen auf als er klärt“, so Göhner. Weiterlesen

Bundespräsident warnt vor Panikmache

GiNN-BerlinKontor.—-Bundespräsident Horst KÖHLER hat angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise  vor Panikmache gewarnt. „Natürlich ist die Krise beherrschbar“, sagte er dem rbb-Inforadio.  „Was nicht geschehen sollte, ist: uns selbst erstens in Panik reden. Und zweitens in eine Situation reden, als könnten wir diese Krise am Ende nicht beherrschen – weder im Wirtschaftspolitischen noch im Sozialen.“  Die Bundesregierung habe bisher “unterm Strich”  besonnen in die richtige Richtung gehandelt, indem sie sich beispielsweise um internationale Abstimmung bemüht habe, betonte Köhler.

Weiterlesen

Magna International zeigt Interesse für Adam Opel

GiNN-BerlinKontor.—Das Bundeswirtschaftsministerum hat bestätigt, dass der “am stärksten diversifizierte Autozulieferer der Welt” , MAGNA INTERNATIONAL, Interesse bekundet hat, bei der ADAM OPEL GmbH einzusteigen.  Der Minister für Wirtschaft und Technologie, Karl-Theodor ZU GUTTENBERG, sagte in Berlin, das österreichisch-kanadische Unternehmen sei  “ein potenziell interessanter Partner”, mit dem man in Kürze über einen Einstieg “ernsthaft sprechen” werde.

Weiterlesen

Bund will 90 % der HRE-Bank

GiNN-BerlinKontor.—Mit einem € 5,6 Milliarden-Scheck will der Bund die darbende Hypo Real Estate-Bank übernehmen.  Über den Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin)  will der Bund so viele neue Aktien zeichnen, bis er eine Mehrheit von 90 %  an der HRE hat   Am 2. Juni 2009 findet eine außerordentliche HRE- Hauptversammlung statt.  Ein Bezugsrecht für Alt-Aktionäre ist nicht vorgesehen. Bislang zögerten die Aktionäre mit dem Verkauf ihrer Anteile.

Weiterlesen

Gesamtwirtschaftliche Rezession erreicht Bau

GiNN-BerlinKontor.—Die gesamtwirtschaftliche Rezession schlägt mittlerweile auch auf die deutsche Bauwirtschaft durch.  Die Konjunktur­pro­gramme konnten bislang noch keine stabilisierende Wirkung entfalten.  Wie der Haupt­verband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zah­lenbildes mitteilt, ist der Auf­tragseingang im Bauhauptgewerbe in den ersten bei­den Monaten dieses Jahres um nominal 18,2 % eingebrochen (real: - 21,1 %).  Parallel dazu ist auch der baugewerbliche Umsatz unerwartet stark zurückgegangen. Das Umsatzminus von knapp 20 % ist aber zum großen Teil auf die schlechte Witterung Anfang des Jahres zurückzuführen: Im Rahmen des ifo Konjunkturtests gaben (im Durchschnitt der Monate Januar und Februar) 57 % der befragten Bauunternehmen an, dass ihre Bautätigkeit durch die Witterung behindert wurde. In den vergangenen zehn Jahren wurde dieser Wert nur einmal übertroffen.

Weiterlesen

Umfrage: 88 % glauben nicht an Steuersenkungen

GiNN-BerlinKontor.—Nach dem aktuellen ZDF-Politbarometer richten sich die Deutschen auf eine lange Wirtschaftskrise ein.  86 % der Befragten meinen, dass sie noch nicht in diesem Jahr überwunden sein wird.   Im Februar 2009 hatten dies noch 82 % erwartet. Nur 33 % sind der Meinung, mit den bisherigen Konjunkturmaßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft werde zu wenig getan.  Insgesamt halten 32 %  die bisherigen Maßnahmen im Rahmen der Konjunkturpakete für ausreichend und 18 % für “zu weitreichend”.  88 % (!) der von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen Befragten  bezweifeln, dass es nach der Bundestagswahl tatsächlich zu Steuersenkungen kommen wird. Nur 10 %  gehen von einer Umsetzung der Steuerpläne aus. Weiterlesen