Allianz verkauft Dresdner Bank an Commerzbank

GiNN-BerlinKontor.—Die ALLIANZ, das führende Versicherungsunternehmen im deutschen Markt, hat seineTochter, die DRESDNER BANK, an die COMMERZBANK verkauft. Damit ist die China Development Bank (CDB) als potenzieller Käufer aus em Rennen.  Der Gesamtkaufpreis wird mit €  9,8 Milliarden angegeben.  Darin ist ein “Risikobetrag” in Höhe von bis zu €  975 Millionen enthalten, den die Allianz übernimmt..Somit entsteht  “die führende Privat- und Firmenkundenbank in Deutschland”, so die Allianz.

Die Commerzbank übernimmt zunächst 60,2 %  der  Dresdner Bank und erwirbt den Rest in einem zweiten Schritt  bis Ende 2009. Die Allianz wird mit knapp 30 % größter Aktionär der neuen Commerzbank. Zudem erwirbt der Versicherungsriese die Commerzbank Fondstochter Cominvest.

Die Commerzbank  zahlt bar €  2,5 Milliarden an die Allianz.  Mit €  3,4 Milliarden sowie weiteren €  3,2 Milliarden werden die Aktien bewertet, die die Allianz an dem neuen Institut erhält.  Schließlich schlägt der Wert der Cominvest-Übertragung mit  € 0,7 Milliarden zu Buche.

Das neue Bankinstitut aus Commerzbank und Dresdner Bank wird mit einer Bilanzsumme von knapp € 1,1 Billionen  zur Nummer Zwei in der deutschen Bankenbranche hinter der Deutschen Bank mit einer Bilanzsumme von fast € 2 Billionen. Zusammen haben die beiden Institute in Deutschland ca. 12,3 Millionen Kunden.

G7-Außenminister-Erklärung zur Kaukasus-Krise

GiNN-BerlinKontor.—Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen auf dem Sondergipfel zum Kaukasus-Konflikt am 01.09. in Brüssel die Anerkennung der georgischen Provinzen Abchasien und Südossetien durch Russland als „unannehmbar“ verurteilen. Wie aus Brüssel verlautet, soll vor allem die Geschlossenheit der Mitgliedstaaten in dieser Frage “deutlich herausgestellt werden”. Am Vorabend der Konferenz wurde folgende Erklärung der Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Kanadas, Italiens, Japans, der USA und Großbritanniens vorgelegt:

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DIE LINKE unterstützt Ypsilanti

GiNN-BerlinKontor.—Mit großer Mehrheit hat die hessische LINKE ihre Bereitschaft erklärt, die SPD-Landesvorsitzende Andrea YPSILANTI gemeinsam mit den Sozialdemokraten und den Grünen in Hessens Landtag zur Ministerpräsidentin zu wählen und auch ihr Kabinett “zu bestätigen”. Sie sagte zu, dem von Rot-Grün eingebrachten Landeshaushalt 2009 zuzustimmen.

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PUTIN: Ukraine nicht nächstes Ziel Moskaus

GiNN-BerlinKontor.—Russlands Ministerpräsident Wladimir PUTIN hat bestritten, dass die Russische Föderation nach der Invasion Georgiens und der Annexion von Abchasien und Südossetien “in Isolation geraten” sei. Sein Land habe lediglich die “Würde und den Stolz” ihrer Bürger verteidigt und ein Land, das “die außenpolitischen Verpflichtungen im Rahmen der Friedensstiftung erfüllen kann”, werde nicht in Isolation geraten, sagte Putin dem ARD-Moskau-Korrespondenten Thomas ROTH. “Mit Europa und den USA endet die Welt nicht.”

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Saarlands Ministerpräsident droht mit Koalitionsende

GiNN-BerlinKontor.—Saarlands Ministerpräsident Peter MÜLLER (CDU) will die Zusammenarbeit mit der SPD in der Großen Koalition in Berlin beenden, wenn die Sozialdemokraten in Hessen mit der Partei DIE LINKE “gemeinsame Sache” machen sollten. Der BILD am SONNTAG (31.08.) sagte Müller: “Wenn Union und SPD nicht mehr in der Lage sind, Projekte wie die Erbschaftssteuerreform oder die Föderalismusreform II zu schultern, hat die Große Koalition ihre Berechtigung verloren. Und wenn es dann noch in Hessen zu Rot-Grün-Rot, spricht alles dafür, die Große Koalition rasch zu beenden.”

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Alaskas Gouverneurin geht mit McCain ins Rennen

GiNN-BerlinKontor.–EIL—EIL—EIL—.Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat John McCAIN macht eine junge, erfolgreiche Frau zu seinem “running mate”. Was den Demokraten mit Hillary R. CLINTON nicht gelungen ist, demonstrieren nun die Republikaner. Sarah Heath PALIN (44), Mutter von fünf Kindern und seit 2006 “Ministerpräsidentin”  in Alaska, könnte im Falle der Wahl McCains am 4. November erste US-amerikanische Vizepräsidentin werden.

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Denver: Obama kam, sah und siegte

GiNN-BerlinKontor.—Nun ist es offiziell. Zum ersten Mal in der US-amerikanischen Geschichte wird sich ein Afro-Amerikaner um das höchste Staatsamt bewerben: Senator Barack Hussein OBAMA nahm die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten seiner deomkratischen Partei vor über 80 000 Anhängern in Denver/Colorado an: “Mit tiefer Dankbarkeit und großer Demut akzeptiere ich die Nominierung für die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten von Amerika”. Obama griff den Mitbewerber um das Weiße Haus, Senator John McCain, scharf an. Der Republikaner wolle die “verfehlte und gescheiterte Politik des George W. Bush” fortsetzen. “Amerika – Du bist besser als die Politik der vergangenen 8 Jahre”, rief er in die Menge und die Menge skandierte “Achte Jahre Bush sind genug”.

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Viele Tarifabschlüsse 2008 über 4%

GiNN-BerlinKontor.—Im ersten Halbjahr 2008  fielen viele Tarifabschlüsse in Deutschland mit über 4 % erneut deutlich höher aus als in den Vorjahren. In diesem Zeitraum gab es einen Anstieg der Verbraucherpreise von bis zu 3,3 % (Juni gegenüber dem Vorjahresmonat).  Tarifabschlüsse von 4% und mehr erzielten die Beschäftigten laut Statistisches Bundesamt im ersten Halbjahr 2008 beispielsweise in der Eisen- und Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen und in den neuen Ländern sowie in der chemischen Industrie.

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Großhandelsumsatz um 3,5 % gestiegen

GiNN-BerlinKontor.—Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Großhandel in Deutschland im Juli 2008 nominal 10,8 % und real 3,5 % mehr um als im Juli 2007. Im Vergleich zum Juni 2008 stieg der Umsatz im Großhandel unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten um nominal 0,4 % und um real 0,3 %. Weiterlesen

Bauindustrie: Ingenieurlücke wird größer

GiNN-BerlinKontor.—Die Zahl der Absolventen im Studiengang Bauingenieurwesen ist erneut zurückgegangen. Wie der aktuellen Studierendenstatistik des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB)  zu entnehmen ist, haben 2007 nur noch rund 3.080 Nachwuchsingenieure die Hochschulen verlassen. Damit hat sich der Negativtrend der ver­gangenen Jahre fortgesetzt und den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1986 erreicht. Gleichzeitig ist die Zahl der Studienanfänger im Bauingenieurwesen konstant bei 6.000 geblieben.

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