Paintings by Detlev Peters in Augsburg / Germany

DETLEV PETERS
born 1936 in Minden / Germany studied art and drama in Munich ( Bayerische Akademie der Schönen Künste und Ludwig-Maximilian-Universität – 1957-59).
Peters switched to political sciences and journalism after the Berlin wall was built in 1961.
At the end of his studies in Munich, Vienna, Berlin and in Washington D.C. at Georgetown University he took a doctor’s degree at the Faculty of Arts of the Free University of Berlin (FU) in 1964.

Detlev (Nicky) started painting 1957 in Munich where he studied at the Academy of Fine Arts. After his studies he worked as a journalist in Munich, Bonn, Berlin, London , Paris and New York. In 1967 he joined the civil service of his government and became a counsellor with the German Press & Information Office.

In 1970 Peters was apppointed Consul for Cultural and Public Affairs at the German General Consulate in New York. It was in NYC – where he resumed painting and tried a “modern renaissance of the Russian Avantgarde”.

His first abstract works are close to constructivism and suprematism. Peters experimented with a kind of painting which had no literal subject. It was, instead, simply an abstract composition of colours, shapes and figurative ideas. Like the Russian Avangardists the artist believes that the colours and elements have their own living rhythm, weight and importance.

Critics say that Peters has taken a consistent progressive direction – demonstrating his diversity by elucidating abstract “non-objective” pictures. Peters likes to quote Vassili Kandinsky, who once said: “It is never literally true that any form is meaningless and says nothing. Every form in the world says something.

Prof. Dennis C. Wepman, a New York art critic, said about Peters: “His paintings are always structurally sound and chromatically harmonious, but their great impact depends ultimately on the balance between form and content that informs them. The artist gives free, spontaneous expression to his private vision and allows the viewer to receive and to respond to it with his own. The result: an art of singular emotional and aesthetic integrity , and consequently one of profound emotional power.”

John A. Morkheimer, art critic of The New York Times, felt that “Nick Peters has introduced a new style of abstract art which will inspire the art world and fill it with enthusiasm.”

The 35th President of the United Nations General Assembly, Rüdiger Baron von Wechmar, donated two of Peters’s paintings (“Golden Moon” and “Black Cloud”) as an official gift of the Federal Republic of Germany to the UNO. Peters’ works of art are since on exhibtion in the Office of the President of the General Assembly in New York City.

Exhibitions have been shown in New York, San Antonio, Houston, Munich, Augsburg, Budapest, Bonn and Berlin – f.i- in Kultur-Kaufhaus Dustmann, in the Gallery of Haus der Deutschen Bauindustrie, “Galerie für Moderne Russische Kunst”, and in the TV Studio of SABINE CHRISTIANSEN.

Since April 2002 the KUNST-MUSEUM WALTER im Glaspalast Augsburg/Germany owns and shows 15 paintings by Peters. – The Presidency of the Berlin Parliament owns November 9, 1989”  painted by DETLEV PETERS in New York in 1990.

http://www.galerienoah.com/museum/ge/html/kuenstler/066.htm

Luftwaffe stellt erste “Eurofighter” im Dienst

bti-o/Berlin.–Mit einem symbolischen letzten Check hat der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Klaus-Peter STIEGLITZ, am 30.04.2004 die ersten Jagdflugzeuge vom Typ “Eurofighter” auf dem Fliegerhorst Laage bei Rostock offiziell in Dienst gestellt. Fünf zweisitzige Übungsmaschinen wurden dem Jagdgeschwader 73 “Steinhoff” übergeben. Die neuen Kampfjets lösen im Fliegerhorst die russischen MIG 29 ab, die an die polnische Luftwaffe abgegeben werden.

Frühjahrsprojektion der Bundesregierung

bti-o/Berlin.– Am 30. April hat der interministerielle Arbeitskreis “Gesamtwirtschaftliche Vorausschätzungen” unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit abschließend die gesamtwirtschaftlichen Eckwerte der Frühjahrsprojektion der Bundesregierung für die Jahre 2004 und 2005 und für die mittelfristige Entwicklung bis 2008 beraten.

Diese sind Grundlage für die Steuerschätzung vom 11. bis 13. Mai 2004 und für den Finanzplanungsrat. Als gemeinsamer Orientierungsrahmen dienen sie in erster Linie der Aufstellung der öffentlichen Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen.

Die Bundesregierung geht in ihrer Frühjahrsprojektion – genau wie die Forschungsinstitute in ihrer jüngsten Gemeinschaftsdiagnose – davon aus, dass sich die allmähliche Belebung der Konjunktur seit dem zweiten Halbjahr 2003 im Projektionszeitraum fortsetzt, dynamischer wird und an Breite gewinnt.

Diese Einschätzung wird durch die Entwicklung wichtiger Konjunkturindikatoren und von Umfrageergebnissen nationaler Institutionen gestützt.

Für dieses und das kommende Jahr rechnet die Bundesregierung weiterhin mit einem Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts innerhalb der Spanne von 1,5 bis 2 Prozent.

Dabei dürfte der Zuwachs dieses Jahr mit 1,5 Prozent eher am unteren, im kommenden Jahr mit 1,8 Prozent eher am oberen Rand liegen. Aus diesen Zahlen geht die zunehmende konjunkturelle Dynamik nicht vollständig hervor, da es im kommenden Jahr 1,3 Arbeitstage weniger gibt als in diesem Jahr.

Die zunächst nur leichte wirtschaftliche Erholung in Deutschland dürfte anfangs vor allem von außenwirtschaftlichen Impulsen in Folge einer sehr dynamischen Weltwirtschaft getragen sein.

Im weiteren Jahresverlauf ist zu erwarten, dass die Nachfragebelebung zunehmend auf die Binnenwirtschaft übergreift und die Investitionstätigkeit stärkt. Unterstützt wird dies durch die aufgehellten binnenwirtschaftlichen Absatzperspektiven, die fortgeschrittenen Strukturbereinigungen der Unternehmen während der Stagnationsphase und den mittlerweile aufgestauten Ersatzbedarf an Investitionen.

Der private Konsum wird durch die steuerlichen Entlastungen in diesem und im nächsten Jahr und durch eine günstigere Arbeitsmarktentwicklung gestützt.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt wird sich im Projektionszeitraum weiter stabilisieren und langsam verbessern. Es braucht eine gewisse Zeit bis sich die Arbeitsmarktreformen in Verbindung mit der konjunkturellen Belebung in höherer Beschäftigung bemerkbar machen.

Die Zahl der Arbeitslosen wird daher zunächst nur geringfügig zurückgehen. Erst im kommenden Jahr werden die Reformen zusammen mit mehr Wachstum dann stärker bei den Beschäftigungsdaten zu Buche schlagen.

Für den mittelfristigen Projektionszeitraum bis 2008 wird ein realer Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von rund 1,75 Prozent im Jahresdurchschnitt erwartet.

Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit

bti-o/Berlin.–Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai erklärt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Christina WEISS:

“Im Jahr 1991 hat die UNO-Generalversammlung den 3. Mai als Internationalen Tag der Pressefreiheit ausgerufen. Er erinnert daran, wie unverzichtbar freie Information und freie Berichterstattung für ein demokratisches Gemeinwesen sind. In der Bundesrepublik Deutschland ist die Freiheit der
Berichterstattung der Medien durch Artikel 5 des Grundgesetzes gewährleistet.

Aufgabe der Politik ist es, die Unabhängigkeit der Medien zu sichern und die Informations- und Meinungsfreiheit zu schützen. Die Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit gehört zu den wichtigsten Garantien der demokratischen Verfassungsstaaten.

Nicht überall auf der Welt misst man der Pressefreiheit diesen hohen Stellenwert bei. Im Jahr 2003 sind nach Angaben der Organisation “Reporter ohne Grenzen” 42 Journalistinnen und Journalisten in Ausübung ihres Berufes
getötet worden. Wie die in Paris ansässige Organisation bekannt gab, kamen 14 Reporter und Kameraleute bis zum Jahreswechsel allein im Irak ums Leben. In 766 Fällen wurden Journalisten im Laufe des vergangenen Jahres
festgehalten oder inhaftiert.

Einen neuen Höchststand mit 501 Fällen erreichte die Zahl der Medien, die widerrechtlich geschlossen, mit Erscheinungsverbot belegt oder zensiert wurden.

Der Tag der Pressefreiheit setzt hier ein deutliches Signal an die Öffentlichkeit, dass die Freiheit der Berichterstattung und die Freiheit des Einzelnen untrennbar miteinander verbunden sind. Dies zeigt uns die politische Realität täglich weltweit neu.”

Kanzler: EU-Erweiterung nicht als Gefahr betrachten , sondern als historische Mission

bti-o/Berlin.–In einer Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag betonte Bundeskanzler Gerhard SCHÖRDER :
“Am morgigen 1. Mai treten zehn europäische Staaten als neue Mitglieder der Eu­ropäischen Union bei. Damit erfüllt sich eine historische Mission. Der Traum vieler Generationen von Eu­ropäern wird Wirklichkeit:
Denn Europa überwindet nun endgültig seine jahrzehn­telange, schmerzliche Trennung”.

Der Kanzler warnte davor, die EU-Erweiterung als Grund für Steuer- und Lohnsenkungen in Deutschland zu betrachten.
Schröder: “Die Zukunft unseres Landes kann nicht darin liegen, in eine gnadenlose Konkurrenz um niedrige Löhne und Steuersätze einzutreten.” Deutschland würde nicht nur diesen Wettbewerb verlieren, sondern auch die Qualitäten seines Wirtschafts- und Sozialstaatsmodells.

Die Bundesregierung müsse und werde darauf achten, dass es keinen einseitigen Steuerwettbewerb zu Lasten der Nettozahler in der EU gebe. Die Bundesregierung strebe an, die Strukturen mit der “Agenda 2010″ zu modernisieren.

Man dürfe – so Schröder – die europäische Erweiterung nicht als Gefahr betrachten. Die Angst vor einem Verlust von Arbeitsplätzen durch den Beitritt weiterer Staaten in die EU werde in teilweise unverantwortlicher Weise geschürt. Es könne zwar sein, dass deutsche Unternehmen Arbeitsplätze ins Ausland verlagerten, dadurch könnten sie aber auch ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, was wiederum zu mehr Beschäftigung in Deutschland führe, sagte der Kanzler.

Weiter sagte Schröder, die EU-Erweiterung sei eine konsequente Fortsetzung der europäischen Einigung. Auch nach der Aufnahme der zehn neuen Mitgliedstaaten am 1. Mai werde dieser Prozess weitergehen. Entscheidend sei die Dynamik, die eine Beitrittsperspektive in Gang setze: “Der Wunsch, diesem Europa mit seinem einzigartigen Politik-, Wirtschafts- und Sozialmodell anzugehören, ist so stark, dass die Kräfte der Reform und der Demokratie gestärkt und alte Herrschaftsmuster überwunden werden”.

Der Bundeskanzler führte weiter aus: “Für die Menschen in den alten und neuen Mitgliedstaaten verbindet sich mit dem Beitritt die Hoffnung auf ein Leben in Freiheit und Wohlstand, in Frieden und Si­cherheit. Frieden durch Integration – das gehört zum Erfolgsrezept der Europäischen Union. Aber wir müssen erkennen, dass Frieden keineswegs überall in Europa selbstverständlich ist. Deshalb bleibt es unsere europäische Aufgabe, den Frieden auf unserem ganzen Kontinent zu sichern und zu erhalten.

Die große Mehrheit der Menschen in Europa will, dass Europa in internatio­nalen Angelegenheiten Verantwortung übernimmt. Die Menschen wollen, dass Europa mit einer Stimme spricht. Es soll eine selbstbewusste Stimme sein. Eine Stimme, die sich für die friedliche Lösung von Konflikten einsetzt. Frieden ist eine Voraussetzung für dauerhaften Wohlstand, den kein Land für sich allein sichern kann.”

Die CDU-Vorsitzende Angela MERKEL sagte im Bundestag, der 1. Mai sei ein “Tag der Freude”. Nunmehr werde ein historischer Auftrag erledigt: “Kein Krieg mehr unter den Völkern Europas.” Durch die Einführung einer gemeinsamen europäischen Währung sei diese Entwicklung auch unumkehrbar geworden, zeigte sich die Oppositionsführerin überzeugt.

Die Erweiterung biete nicht nur Chancen für die neuen Mitglieder, sondern auch für Deutschland. Darüber werde in diesen Wochen zu wenig gesprochen.

Deutschland könne diese Chancen jedoch nur nutzen, wenn die Soziale Marktwirtschaft unter den Bedingungen der Globalisierung weiter entwickelt würde. Unser Land könne viel von seinen europäischen Nachbarn lernen: von der Arbeitsmarktpolitik in Holland, der finnischen Bildungspolitik oder der slowakischen Steuerpolitik.

Klar sei, dass Deutschland den Wettbewerb um die billigsten Löhne nicht gewinnen könne. Das bedeute aber, dass sich Deutschland insgesamt mehr anstrengen müsse und die Rahmenbedingungen in unserem Land wettbewerbsfreundlicher gestaltet werden müssten. Deutschland könne von den neuen EU-Ländern vor allem lernen, zu den Gewinnern gehören zu wollen, meinte die CDU-Chefin und Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag.

GOOGLE geht bald an die Börse

bti-o/Berlin.–Die weltweit erfolgreichste Internet-Suchmaschine GOOGLE geht an die Börse, melden die Agenturen. Die vor sechs Jahren gegründete “Ikone der New Economy” legte der US-Börsenaufsicht SEC den Antrag für das IPO vor (IPO – Initial Public Offering = Schutzgemeinschaft für Kapitalanleger)

Insgesamt sollen Aktien im Wert von 2,7 Milliarden US-Dollar gezeichnet werden. Die Aktien sollen entweder an der NASDAQ oder der NEW YORK STOCK EXCHANGE gelistet werden. Mit der Abwicklung für den Börsengang wurden “Morgan Stanley” und “Credit Suisse First Boston” beauftragt.

GOOGLE beschäftigt über 1.900 Mitarbeiter und hat weltweit 21 Niederlassungen. Die größte Aktionäre sind die beiden Unternehmensgründer Larry PAGE und Sergey BRIN. Sie halten zusammen ca. 33 % der Class B Aktien. Insgesamt existieren 11,9 Mio. Class A Aktien und 234,2 Mio. Class B Aktien. Drittgrößter Einzelaktionär ist Unternehmensvorstand Eric SCHMIDT mit 14,8 Mio. Class B Aktien.

Ebenfalls an GOOGLE beteiligt sind Prominente wie Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger und Ex-US-Außenminister Henry A. Kissinger.

Ausbildungsplatzabgabe: Müntefering bietet angeblich “Pakt” an

bti-o/Berlin.–Der SPD-Vorsitzende Franz MÜNTEFERING hat der “Frankfurter Rundschau” zufolge der Wirtschaft einen “freiwilligen, verbindlichen Ausbildungspakt” angeboten. Er solle Vorrang vor der Umlage haben, heisse es in einem Schreiben Münteferings an die SPD-Fraktion im Bundestag.

Weiter wird gemeldet, Müntefering gehe somit auf den Vorschlag des Deutschen Industrie- und Handelskammertages ein und biete der Wirtschaft erneut Gespräche an. Das umstrittene Gesetz solle aber trotzdem beschlossen werden.
Im Bundestag solle ein entsprechender Entschließungsantrag eingebracht werden, schreibt die FR (in SPD-Besitz).

SPD und Grüne haben sich inzwischen auf den Gesetzentwurf für eine Ausbildungsplatzabgabe geeinigt: “Wir haben weit über 90 % unserer Vorschläge durchgesetzt”, triumphierte die bildungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Grietje BETTIN.

Dazu erklärte Petra PAU, PDS im Bundestag: “Seit den 90er Jahren fehlen Jahr für Jahr Zig-Tausende betriebliche Ausbildungsplätze, zunehmend mehr, aktuell knapp 200.000.
Entscheidend bleibt das Ziel: Gute Ausbildung für alle. Der Weg ist nachgeordnet. Er muss aber verlässlich sein. Das ist der Punkt.
Deshalb ist die Ausbildungsumlage nötig. Sie ist eine Versicherung. Denn sie greift ohnehin nur, wenn alles andere versagt. Sie wird aber jetzt gebraucht, denn im Herbst steht der nächste Jahrgang vor Ausbildungstüren. Bis dahin müssen sie – so oder so – offen sein.”

Importpreise März 2004: – 1,6 % gegenüber März 2003

bti-o/Berlin.– Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im März 2004 um 1,6% unter dem Vorjahresstand. Im Februar 2004 und im Januar 2004 hatten die Jahresveränderungsraten – 3,2% bzw. – 3,1% betragen. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im März 2004 um 1,1% unter dem Stand des Vorjahres.

Gegenüber Februar 2004 erhöhte sich der Einfuhrpreisindex um 1,2%. Dies war der höchste Anstieg binnen Monatsfrist seit September 2000 (+ 1,9%). Gegenüber dem Vormonat verteuerte sich unter anderem die Einfuhr von Rohkupfer (+ 12,2%), Mineralölerzeugnissen (+ 10,7%), darunter insbesondere von Dieselkraftstoff und leichtem Heizöl (+ 14,8%) sowie Motorenbenzin (+ 11,2%), von NE-Metallerzen (+ 8,5%), rohem Erdöl (+ 8,0%), Eisenerzen (+ 6,7%), Schweinefleisch (+ 6,4%), Roheisen, Roh- und Walzstahl sowie Ferrolegierungen (+ 5,9%), Rindfleisch (+ 5,8%), Holz- und Zellstoff (+ 4,2%).

Starke Preissenkungen gegenüber dem Vorjahr gab es im März 2004 u.a. bei folgenden Importgütern: Mineralölerzeugnisse (– 13,1%), darunter insbesondere Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl (– 19,0%), Erdgas (– 11,1%), Bananen (– 6,7%), rohes Erdöl (– 6,6%) und Geflügel (– 6,4%). Teurer als vor einem Jahr waren dagegen u.a. Rohkupfer (+ 54,0%), NE-Metallerze (+ 35,0%), Steinkohle (+ 27,4%), Eisenerze (+ 15,1%), Roheisen, Roh- und Walzstahl sowie Ferrolegierungen (+ 15,1%), Rindfleisch (+ 12,5%) und Schweinefleisch (+ 8,6%).

Der Index der Ausfuhrpreise ist im März 2004 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2% gesunken. Im Februar und im Januar 2004 hatte er sich jeweils um 0,7% vermindert. Gegenüber Februar 2004 stiegen die Ausfuhrpreise um 0,5%.

EU : Einheitliches Asylverfahren – Zurückweisung an der Grenze

bti-o/Berlin.– Nach mehr als dreijährigem Streit einigten sich die EU-Innenminister am 29. April 2004 in Luxemburg auf gemeiname Standards für Asylverfahren. Sie einigten sich auf eine Richtlinie, die eine Zurückweisung von Asylbewerbern an der Grenze erlaubt, wenn diese aus vorab festgelegten sicheren Drittstaaten kommen. Auch eine Abschiebung vor der Entscheidung über so genannte Folgeanträge der Asylbewerber ist danach möglich.

Kommt ein Flüchtling z.B. über die Schweiz nach Deutschland, kann er direkt an der Grenze ohne Prüfung zurückgeschickt werden. Kriterium für einen besonders sicheren Drittstaat ist, dass das betreffende Land die Genfer Flüchtlingskonvention und die Europäische Menschenrechtskonvention ratifiziert hat.

Die Flüchtlingshilfeorganisation “Pro Asyl” griff Bundesinnenminister Otto Schily scharf an. Im Kreise der Blockierer und Verhinderer eines gemeinsamen europäischen Asylsystems nehme Deutschland Platz eins ein, kritisierte
“Pro Asyl” die EU-Einigung.