“Krieg” – wird er noch offiziell erklärt ?

GiNN.- Ist der US-geführte Feldzug gegen den internationalen Terrorismus, der uns allen durch einen brutalen Angriff auf unsere Zivilisation aufgezwungen wurde bereits eine offizielle Kriegserklärung?

Im Kosovo tobte ein Krieg, der nie erklärt wurde, obwohl dieser Feind sichtbar war. Man sprach von “Konflikt”, obwohl dies sehr wohl eine kriegerische Auseinandersetzung war!

Krieg – das ist allgemein ein Synonym für Aggression – und die ist eindeutig völkerrechtswidrig.
Auch Hitler sprach nach seinem Einmarsch in Polen 1939 zunächst von einem “Vergeltungsschlag”, dem später der “totale Krieg” folgte. Vergeltungsschlag – wo für ?

Die Gründer der Vereinten Nationen ersetzten nach 1945 das Wort “Krieg” durch “Anwendung von militärischer Gewalt”.

Das Internationale Recht unterscheidet heute drei Gründe, die ein militärisches Eingreifen “legitimieren”: 1) Selbstverteidigung, 2) ein Mandat des UNO-Sicherheitsrates und 3) humanitäre Gründe. All dies lag im schwarzen September 2001 vor!

Fanatiker – Schurken – Zorn – und Angst

GiNN.- Es war der britische Premierminister Sir Winston Churchill , der nach dem Angriff der Königlichen Japanischen Streitmacht am 7. Dezember 1941 auf Pearl Harbor erklärte: ” Es ist viel einfacher, die Amerikaner in Zorn zu versetzen, als in Angst!”
Der Publizist Claus Jacobi hat in einem 8-spaltigen Kommentar in BILD am 22. September 2001 an Francois-Marie AROUET erinnert – besser bekannt unter dem Namen VOLTAIRE (1694 – 1778 ), den französischen Philosophen der Aufklärung – und der Toleranz.

Der intime Freund Friedrich des Großen -Voltaire – so erinnert uns Jacobi – gab vor fast 300 Jahren bereits zu Protokoll: “Bedenkt – dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken… einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen – einen Schurken ja?!”
(bti-o)

The Internet Has Grown Up Into a Formidable Communications Medium

When New York was in the grip of the World Trade Center terrorist disaster, most of the long distance phone lines and cell phone services went down. Communication was almost impossible. Indeed it remained impaired the following day.

Internet communication, however, was unaffected. Anyone who could access the Internet was able to get in touch with friends or clients. The Internet became a major, stable force in the communications world.

There is no doubt that this state of affairs was not lost on people. It may, in fact, mean that the Internet and all the support systems surrounding it will now have a significant resurgence. It may mean that it will be a resurgence that may help the overall economy.

Internet companies have had a rough time for the past year or so and the outlook was miserable. Now, there may be a change in attitude that would help the industry. If companies put more resources into their websites, they are certain to reap considerable benefits from such a move.
(bti-o)

Zur Erinnerung: NATO-Artikel 5.”Einer für alle – alle für einen.”

GiNN.- NATO ist ein internationaler Pakt freier, demokratischer und vor allem souveräner Staaten, der zur Abwehr einer möglichen Aggression aus dem kommunistischen Osten in Washington D.C.im Jahre 1949 einstimmig geschlossen wurde.

Die Souveränität hat in diesem Vertrag kein Mitgliedstaat aufgegeben. Aber: in Artikel 5 wurde für jedes Mitglied der Allianz verbindlich vereinbart, dass “ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von Ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen wird”.

Dieser Pakt ist eng verbunden mit der Satzung der Vereinten Nationen (UNO), die im Artiikel 51 ausdrücklich “das Recht auf kollektive Selbstverteidigung der Partei oder der Parteien, die angegriffen werden” festschreibt .Unter Berufung auf diesen Artikel 51 der UNO-Satzung heißt es im “Washingtoner Vertrag” (NATO-Pakt), dass die Mitgliedstaaten der Allianz “Beistand leisten, indem jede von ihnen unverzüglich für sich und im Zusammenwirken mit den anderen Parteien die Maßnahmen – einschließlich von Waffengewalt – trifft, die sie für erforderlich erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten…”

Im Jahre 1999 wurde dieser Vereinbarung hinzugefügt, dass die Sicherheitsinteressen der NATO auch durch “Akte des Terrorismus” berührt werden könnten.
(bti-o)

Angst in Europa vor dem Dritten Weltkrieg – Weltwirtschaftskrise droht

bti-o/ Berlin/New York.- Zum ersten Mal seit Gründung der NATO (North Atlantic Treaty Organization) wurde gemäß Artikel 5 des Washingtoner Vertrages von 1949 der “Verteidigungsfall” festgestellt. Das bedeutet: alle 19 Mitgliedstaaten der Allianz betrachten den grauenvollen Massenmord , begangen am 11. September 2001 von Terroristen an amerikanischen Bürgern, für einen Angriff auf das gesamte atlantische Bündnis. Die NATO, die den kalten Krieg gegen den Weltkommunismus gewonnen hat, steht also solidarisch und fest geschlossen an der Seite Amerikas – vorausgesetzt, die amerikanische Regierung kann beweisen, dass der Terror-Angriff von einem Nicht-NATO-Land erfolgte.

Europa steht – wie alle zivilisierten Staaten der Welt – unter Schock. Angst breitet sich aus, die unheilvollen Ereignisse von New York und Washington D.C. könnten den Dritten Weltkrieg auslösen.-

Und dennoch: in Berlin – wie in anderen Städten Europas – finden eindrucksvolle Solidaritätskundgebungen statt. Tausende von Berliner tragen sich in die Kondolenzbücher der US-amerikanischen Botschaft ein. Berge von Blumen werden vor den US- Kasernen und Amerikahäusern niedergelegt. Die Kirchen von Berlin halten seit den Angriffen der Terroristen spontane Gottesdienste ab. Die Menschen auf den Straßen bilden Lichterketten – und es wird öffentlich gebetet. Selbst Abgeordnete der atheistischen, postkommunistischen Partei PDS besuchen die ökumenischen Gottesdienste. Die Freiheitsglocke von Berlin läutet bis in die tiefe Nacht hinein. Die Fahnen wehen auf Halbmast und in Schweigeminuten gedenken die Deutschen der Toten in den USA. Die Deutschen wissen sehr wohl, dass ihr frei gewähltes Parlament nicht im ehemaligen Reichstag im wiedervereinigten Berlin tagen könnte, wenn die Amerikaner nicht – gemeinsam mit den westlichen Alliierten – Berlin gegen den Kommunismus verteidigt hätten.

Ex-US-Außenminister Henry Kissinger, der zur Eröffnung des Jüdischen Museums in Berlin weilte, als der Angriff in Amerika stattfand, kann – gemeinsam mit 25 000 Amerikanern – die derzeit Berlin besuchen, Deutschland auf dem Luftwege vorerst nicht verlassen. Der Flugverkehr wurde eingestellt.

Kein Zweifel: mit dem Anschlag auf das World Trade Center (WTC) in New York, wurde das Finanzherzstück der Welt getroffen. Dies ist den Europäern sehr wohl bewußt. Die bange Frage , ob es Krieg geben wird, geht somit einher mit der Sorge um die Weltwirtschaft.

Sicher ist: das Verbrauchervertrauen – immerhin schaffen die Verbraucher 2/3 des Sozialproduktes ! -ist schwer erschüttert.

Die Banken werden noch zögerlicher bei Krediten sein. Panikabhebungen stehen an. Selbst zugesagte Kredite für Inverstitionen werden wackeln.

Die Aktien werden für eine Zeitlang sicherlich “unpopulär”- denn: bei Katastrophen dieses Ausmasses gibt es besonders starke Rückgänge z.B. bei Aktien der Luftfahrtgesellschaften, des Tourismus und vor allem bei den Versicherungen. Allein die deutsche Münchener Rückversicherung rechnet mit einer Schadenshöhe von ca. 2 Milliarden DM !

Der Ölpreis wird rasant in die Höhe gehen, falls es zu militärischen Reaktionen der USA gegen arabische Staaten kommt.

Das islamische Malaysia hat bereits die moslemischen Bruderregierungen aufgerufen, den Wert ihrer Währung durch entsprechende Goldreserven abzusichern und Goldmünzen auszugeben.

Der oft geprüfte amerikanische Optimismus jedoch – so hofft Europa – at bisher immer wieder schnell einen Ausweg und Wiederaufstieg geschafft. Man hat den amerikanischen Adler weinen gesehen, aber Europa weiß auch: Amerika wird wieder aufsteigen “to mountains height”.

Das World Trade Center war das Symbol des unbehinderten Welthandels. Man stelle sich vor, Terroristen hätten die Tempel und Synagogen in Jerusalem zerstört , die Moschee in Mekka – oder den Sankt Petersdom von Rom.

Das WTC muß so schnell wie möglich wieder errichtet werden !

Die Welt aber wird nie mehr so aussehen wie gestern.

Taiwan: Devisenreserven erreichen 111,65 Mrd US-$

Brüssel/GiNN.- Die Devisenreserven haben nach einer Mitteilung der Zentralbank von Taiwan ein Volumen von 111, 65 Milliarden US-$ erreicht. Im internationalen Vergleich steht Taiwan damit – nach Japan, der VR China und Hongkong – auf Platz 4.

Die Steigerung der Währungsreserven Taiwans wird vornehmlich auf die Veränderungen des Zinsniveaus auf den internationalen Devisenmärkten zurückgeführt.

Taiwan hofft zudem auf eine Repräsentanz der Europäischen Union (EU) in Taipeh. Die Europäische Kommision hat in Brüssel angekündigt, mehere EU-Vertretungen in Asien neu zu eröffnen.

Begründet wird dies mit der Annahme, dass Taiwan in naher Zukunft der World Trade Organization (WTO) beitreten wird. Vorgesehen sind unter anderem EU-Repräsentanzen in Malaysia, Singapur, Kambodscha, Laos und Nepal.