20.7.44:Gedenken an Widerstand

GiNN-BerlinKontor.—Bundespräsident Joachim GAUCK  wird am 20. Juli in Berlin vor dem Reichstagsgebäude beim feierlichen Gelöbnis von Rekrutinnen und Rekruten der Bundeswehr die Gelöbnisrede halten. Das Zeremoniell mit gut 500 Soldatinnen und Soldaten, die am 1. Juli den freiwilligen Dienst in der Bundeswehr angetreten haben, findet zum Gedenken an den militärischen Widerstand im Nationalsozialismus vom 20. Juli 1944 statt. Deutschland gedenkt der Ermordeten des Widerstands gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft.

Die Bundesregierung gedachte am 20.Juli 2013 mit einer Kranzniederlegung im Ehrenhof des Bendlerblocks in Berlin den Attentats- und Umsturzversuchs gegen Hitler vor 69 Jahren.

Heute erinnert die Gedenkstätte Deutscher Widerstand an die vielfältigen Motive, Methoden und Ziele des Widerstands gegen Hitler.

In der Gedenkstätte Plötzensee in Berlin findet eine Feierstunde statt. Hier — in der ehemaligen Hinrichtungsstätte des Hitler-Regimes – wurden zwischen 1933 und 1945 mehr als 2.800 Menschen hingerichtet.

Am 20. Juli 1944 hatten Wehrmachtsoffiziere und Zivilisten um Claus Schenk Graf von Stauffenberg versucht, Hitler zu töten, um die nationalsozialistische Gewaltherrschaft zu beenden.. Sie scheiterten mit dem Bombenanschlag im “Führerhauptquartier Wolfsschanze” in Ostpreußen.

Auf Befehl des damaligen Generalobersten Friedrich Fromm wurden Graf Stauffenberg, Werner von Haeften, Mertz von Quirnheim und Friedrich Olbricht noch in der Nacht des 20. Juli 1944 nach dem gescheiterten Attentat im Hof des Bendlerblocks standrechtlich erschossen. Der Diktator hatte das Attentat leicht verletzt überlebt, die Widerstandskämpfer hatten ihr Leben verwirkt. (Quellen: bundesregierung.de/ bundespraesident de)

Zum Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 erklärte  die CDU Deutschlands: “Die  Widerstandskämpfer sind für die Achtung der Menschenwürde gestorben. Ihr Einsatz verdient bis heute unseren allerhöchsten Respekt und Erinnerung in Ehrfurcht. Der furchtlose Einsatz der Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime war sinnstiftend für die bundesdeutsche Verfassung, unsere Nachkriegs-Republik, vor allem aber für die Tradition der Bundeswehr. ” (Quelle: cdu.de)

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