GRÜNE+LINKE im Abwind

GiNN-BerlinKontor.-–Zwei Wochen vor der Bundestagswahl am 22.09. fühlt sich die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Peer STEINBRÜCK “im Aufwind”. Aktuelle Umfragen wie z.B. Emnid sehen die SPD bei 25 %, die Forschungsgruppe Wahlen bei 26 % und Infratest dimap sogar bei 27 %. Im Vergleich zur Wahl 2009 (SPD=23 %) wäre dies ein “Zugewinn” von 2-4 %. Dies ging/geht immer auf Kosten der GRÜNEN und der LINKEN. Laut ZDF-Politbarometer und ARD-DeutschlandTrend befindet sich die GRÜNEN-Partei deutlich  ”im Abwind”. Die einstige Öko-Partei erreicht derzeit nur noch 10 % der befragten Wählerinen und Wähler (2009=10,7%), die Linkspartei 8-9% (2009=11,9%).

Die grüne Spitzenkandidatin Katrin GÖRING-ECKARDT gibt sich im Wahlkampf dennoch kämpferisch: “Wir legen noch mal eine kräftige Schippe drauf”, sagt sie und meint natürlich nicht die geplanten Steuererhöhungen.

Wie eine Bombe schlugen auch “Erinnerungen” in den Medien ein, dass DIE GRÜNEN angeblich in den achtziger Jahren sexuelle Beziehungen zu Kindern erlauben und dies auch in ihr Grundsatzprogramm verankern wollten. Bei diesem Thema liegen die grünen Nerven blank, so Wahlkampfbeobachter. Darauf angesprochen würden grüne Politiker “äußerst  gereizt und sichtlich verärgert” reagieren, wurde berichtet.  Hat die grüne Parteiführung doch Politikwissenschaftler beauftragt, den ” Einfluss pädophiler Aktivisten auf die politische Ausrichtung der Grünen in den Anfangsjahren der Partei” zu untersuchen.

Die Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, Renate KÜNAST, empörte sich im bayerischen Wahlkampf, die “ganze Chose” sei eine “Hetzkampgane der CSU”. Die SZ notierte, eine “entnervte” Künast, würde “die real existierenden Opfer sexuellen Missbrauchs einer grünen Kommune in Nordrhein-Westfalen” sowie die laut FAZ bereits vorliegenden Forschungsergebnisse “mal eben übersehen.” Dies habe offensichtlich mit den jüngsten Umfragezahlen zutun, so die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG.

Die SZ über DIE GRÜNEN: “Die Zeit der Höhenflüge ist vorbei, die Partei von Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt liegt nur noch bei 10 %. Immer mehr bürgerliche Wähler wenden sich ab. Schuld daran – glauben Meinungsforscher – sind die forschen Steuererhöhungspläne der Grünen, ihr nerviger Verbotston – und die peinlichen Enthüllungen aus der Vergangenheit.”

DIE LINKE startete am 27.09.2009 mit 11,9 % der Wählerstimmen und zog mit 75 Abgeordneten in den Deutschen Bundestag ein. Ex-SPD-Wähler waren vermutlich “in Scharen” zur Linkspartei übergelaufen. 2013 – vier Jahre später – soll die Linkspartei laut Umfragen nur noch zwischen 8-9 % liegen, das wäre  ein Verlust von ca. 4 %.

Gregor GYSI, Chef der Bundestagsfraktion DIE LINKE, fordert nun die SPD immer nachdrücklicher auf, die Kombination SPD-GRÜNE-LINKE nicht mehr auszuschließen. DIE LINKE will also nun doch mitregieren.

“Die SPD braucht einen Riesenruck”, so Gysi im Berliner TAGESSPIEGEL am SONNTAG. Bei der SPD könnte spätestens nach Bildung einer Großen Koalition “die Bereitschaft wachsen, die machtpolitischen Realitäten in diesem Lande ernst zu nehmen und über einen Wechsel zu Rot-Rot-Grün nachzudenken”, hofft Gysi.

Ein erneutes Zusammengehen der Sozialdemokraten mit der UNION würde die SPD “nicht durchhalten”, weiß Gysi. Der FRANKFURTER RUNDSCHSCHAU sagte er: “Dann rappelt’s im Karton der SPD. Ich schließe nicht aus, dass das sogar schnell gehen kann”, fügte Gysi hinzu. “Aber wir haben dann ja vier Jahre. Das ist eine lange Zeit.” (Quellen: wahlrecht de-umfragen/ZDF/ARD/SZ/TSP/SZ/FR)

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