Syrien: Gauck in Paris

GiNN-BerlinKontor.--Bundespräsident Joachim GAUCK traf am 3. September zu einem Staatsbesuch in Paris ein, wo er von Frankreichs Präsident François HOLLANDE und Premierminister Jean-Marc AYRAULT empfangen wurde. Bundespräsident Gauck sagte in Paris, es sei “unerträglich und entsetzlich, dass Tabu- und Rechtsbrüche wie ein Giftgas-Einsatz die Welt heute erschrecken könnten”. Eine “angemessene Reaktion” sei erforderlich.

Du 3 au 5 septembre 2013, le Président fédéral Joachim GAUCK effectue une visite d’Etat en France en compagnie de Madame Daniela SCHADT.

A Paris, le Président fédéral s’entretiendra avec le Président de la République,  Francois HOLLANDE ,le Premier ministre Jean-Marc AYRAULT et le maire de Paris Bertrand DELANO. Un banquet officiel sera donné en son honneur au Palais de l’Elysée en présence de personnalités allemandes et françaises des milieux politiques, économiques et de la société civile.

Joachim Gauck effectuera par ailleurs une visite historique à Oradour-sur-Glane, près de Limoges, dans un nouveau geste fort de réconciliation franco-allemande.

Joachim Gauck achèvera sa visite d’Etat à Marseille, capitale européenne de la culture.(Quelle: allemagne.diplo)

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen in Paris auch der Syrien-Konflikt. Frankreichs Francois HOLLANDE sprach von einer “Tragödie der Gegenwart”. Wenn sich die Beweise über diese Untat bestätigten und die Schuldigen identifiziert seien, müsse eine Antwort gegeben werden. Dies erwarte die internationalen Gemeinschaft, so Hollande.

Frankreichs Premierminister Jean-Marc AYRAULT legte laut Figaro ”Beweise” französischer Geheimdienste für den Einsatz von Giftgas im syrischen Bürgerkrieg vor. Paris sei  sich nun “sicher, dass die syrischen Streitkräfte des Bashar al-Assad den “massiven und koordinierten Giftgasanschlag nahe Damaskus am 21. August quusgeführt haben”. Assads Soldaten hätten Abschussgebiete und Ziele der Giftgasgranaten bombardiert,  um Beweise zu vernichten..

Auch der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) soll ähnliche Informationen vorgelegt haben. Unter Berufung auf den SPIEGEL meldeten deutsche Medien am 03.09, BND-Präsident Gerhard SCHINDLER habe Mitgliedern des PKGr entsprechend über ein abgehörtes Gespräch zwischen der Hisbollah-Miliz mit der iranischen Botschaft unterrichtet.

John Andrew BOEHNER (64), US-Parlamentspräsident (“Speaker of the House”) hat nach seinem Gespräch mit US-Präsident Barack H. OBAMA erklärt, er werde seine Fraktion auffordern, sich im US-Kongress hinter die Entscheidung des Präsidenten zu stellen, das syrische Regime für den grauenvollen Giftangriff auf die eigene Bevölkerung “zu bestrafen”. Der Deutsch-Amerikaner Boehner unterstützt die Entscheidung von Präsident Obama (“the president’s call for action”) und er glaube, dass die Mehrheit der Republikaner im US-Kongress dies auch tun würden. (“I believe most other congressional Republicans will do so as well”). Der Einsatz von Giftgas gegen die Zivilbevölkerung durch das sei ein barbarischer Akt und erfordere eine Antwort.

Auch der Fraktionschef der Demokraten, Eric CANTOR, sprach sich für eine militärische Intervention aus. Die USA habe ein “zwingendes Sicherheitsinteresse, den Einsatz von Massenvernichtungswaffen einzuhalten und zu verhindern -vor allem in Terroristen-Staaten wie Syrien.”

Im Rahmen eines US-israelischen “Tests” kam es im Mittelmeer zu einem Zwischenfall, der in Moskau durch die russische Luftüberwachung bekannt wurde, meldeten russische Agenturen. Israelische Streitkräfte hatten angeblich zwei Raketenabwehrraketen abgeschossen, die im östlichen Mittelmeer niedergingen. (Quellen: nyt/rep.com/figaro)

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