UNO-GS appelliert an Kim

GiNN-BerlinKontor.—-BAN Ki-moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen und Ex-Außenminister Südkoreas, hat nach einem Gespräch mit US-Präsident Barack H. OBAMA am 11.04. über den US-TV-Nachrichtensender CNN von Washington DC. aus an Nordkoreas Führer KIM Jong-Un appelliert, die ständigen Provokationen und Atomkrieg-Drohungen einzustellen und den Dialog zu suchen.

Auf die Frage des CNN-Moderators Wolf BLITZER im “Situation Room” des Senders, ob der VN-Generalsekretär bereit sei, an den Diktator in Pjöngjang eine persönliche Botschaft in koreanischer Sprache zu übermitteln, war Ban sofort dazu bereit und sagte in eine TV-Kamera in seiner Muttersprache: “Ich übermittele Ihnen, Kim-Jong Un, freundliche Grüße und bitte Sie sehr, von weiteren provokativen Maßnahmen auf koreanischen Halbinsel Abstand zu nehmen. Wir sollten mehr für die Verbesserung des Lebensstandarts in Korea tun und für den Frieden und die Wiedereinigung. Alle anstehenden Meinungsverschiedenheiten könnten in einem Dialog besprochen werden. Ich spreche zu Ihnen nicht nur als Generalsekretär der Vereinten Nationen, sondern auch als Bürger der Republik Korea. Kehren Sie bitte zum Dialog zurück. Vielen Dank!”

VN-Generalsekretär Ban-Ki- moon sagte im CNN-Interview mit Wolf Blitzer, er habe immer wieder seine Bereitschaft erklärt, nach Pjöngjang zu reisen, wenn dieser Besuch “hilfreich” sein könnte. (“I have made it consistently clear that I am ready to visit the DPRK when and if my visit is helpful.”)

US-Präsident Barack OBAMA hatte zuvor die Führung von Nordkorea aufgerufen, ihre Kriegsrhetorik einzustellen. Niemand wolle einen Konflikt auf der koreanischen Halbinsel, so Obama.  Amerika wolle eine diplomatische Lösung der Krise. Die USA würden jedoch “notfalls alle notwendigen Schritte unternehmen, um das Volk in dieser Region zu schützen und die Verpflichtungen gegenüber unseren Verbündeten zu erfüllen.”  (…”but the United States will take all necessary steps to protect its people and to meet our obligations under our alliances in the region.” (whitehouse.gov)

Auch US-Außenminister John KERRY, der sich derzeit in Seoul zu Gesprächen mit Südkoreas Präsidentin PARK Geun Hye und Außenminister YUN Byung aufhält, machte deutlich: Sollte der Norden einen Raketentest unternehmen,  wäre dies “ein riesiger Fehler”.

Die beiden Außenminister unterstrichen auf einer gemeinsamen Presekonferenz in Seoul, Pjöngjang müsse seine Provoktionn stoppen. Die USA, Südkorea und die internationale Gemeinschaft seien sich einig, “dass Nordkorea nicht als Atommacht akzeptiert werden wird”, so Kerry, der  anschließend nach Peking und Tokio weiterreiste.(Quelle: cnn)

Nordkorea hetzt unvermindert weiter. Das kommunistische  ”Sekretariat des Komitees  für friedliche Wiedervereinigung Koreas”  behauptete am 12.04. , Pjöngjang läge ein neues “Kriegs-Szenario” der USA und Südkoreas  vor, demzufolge die Streitkräfte Nordkoreas durch einen präventiven Raketenangriff vernichtet werden sollen.

Nach einer Computer-Analyse rechne man damit, dass in den ersten 10 Tagen eines “Totalen Krieges” (“all-out-war”) auf der koreanischen Halbinsel ca. 100 000 Soldaten der südkoreanischen Armee fallen  würden.  Daher habe man diesen Plan eines   “strike in advance”  vorbereitet.

Zu dieser “Vernichtungsstrategie des Westens” werde es jedoch nicht kommen – so die nordkoreanische Propaganda –   da die Angreifer zurückgeschlagen würden. Sorge bereitete ihnen jedoch das Land Südkorea, das “in Asche versinken” würde.(n.KCNA)

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