Philipp Rösler Kandidat für FDP-Parteivorsitz

GiNN-BerlinKontor.—Bundesgesundheitsminister Philipp RÖSLER stellt sich beim Bundesparteitag in Rostock (13.-15.Mai)  zur Wahl für das Amt des Bundesvorsitzenden der Freien Demokartischen Partei. Er wird keinen Gegenkandidaten haben. Der bisherige Parteichef Außenminister Guido WESTERWELLE tritt im Mai nach zehnjähriger Führungstätigkeit nicht mehr für das Amt an. Er erklärte am 05.04. in Berlin: „Es ist die richtige Entscheidung, jetzt auch für einen Generationswechsel in der FDP mit einem Neuanfang zu sorgen.” Er habe sich entschieden, in der für die FDP nicht leichten Zeit Verantwortung zu übernehmen, erklärte Rösler. Er werde in seiner Rolle als Parteivorsitzender auch das Amt des Vizekanzler ausführen. Er freue sich dabei sehr „über die große Unterstützung seitens der Gremien“ und hoffe, dass die FDP einen erfolgreichen Parteitag erleben werde.

Rösler wies ausdrücklich darauf hin, dass seine Kandidatur nur ein erster Schritt zu inhaltlicher und personeller Erneuerung sein könne. Er kündigte vor diesem Hintergrund für die kommenden Wochen weitere Schritte an. Der Liberale erklärte, er werde dem Bundesparteitag ein „personelles und inhaltliches Angebot machen“. Für den Fall seiner Wahl werde er auch Christian LINDNER als Generalsekretär vorschlagen.

Rösler sieht die Hauptaufgabe darin,  “Glaubwürdigkeit für die FDP zu gewinnen”. Das aber brauche Zeit, “aber es wird gehen“, wenn die FDP geschlossen auftrete, so Rösler. Er vertraue dabei auf eine gesunde Mischung aus jungen und erfahrenen Politikern. Als wichtige Elemente liberaler Politik nannte Rösler ökonomische Kompetenz im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft, die Bürgerrechte, die Bildung sowie die gesellschaftliche Liberalität.

FDP-Generalsekretär Christian Lindner würdigte die Verdienste Westerwelles um die Partei: “Guido Westerwelle hat in 17 Jahren an der Spitze der FDP als Generalsekretär und Vorsitzender Großes geleistet. Dazu zählen der programmatische Aufbruch der Wiesbadener Grundsätze, die Positionierung der FDP als unabhängige Gestaltungskraft und unser Einsatz für die leistungsbereite Mitte in Deutschland.” Er machte zugleich deutlich: „Als Bundesaußenminister gehört er weiter zum Team der FDP. Wir werden als Partei weiter die Kraft der Sozialen Marktwirtschaft, der Rechtsstaatlichkeit und der gesellschaftspolitischen Liberalität sein.”
(liberale.de)

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