“EURO stabiler als der DOLLAR”

GiNN-BerlinKontor.—Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag, Volker KAUDER, hat die Kritik der spanischen Regierung, Deutschland sei auch schuld an den  „Turbulenzen“ an den Finanzmärkten, erneut zurückgewiesen.  Spaniens Finanz- und Wirtschaftsministerin Elena SALGADO hatte Berlin vorgehalten, die Schwierigkeiten an den Finanzmärkten durch “spektakuläre Attacken”  begünstigt zu haben. Ohne die deutsche Bundeskanzlerin Angela MERKEL namentlich zu erwähnen, hatte Salgado, erklärt,  der Anstieg der spanischen Risikoprämie sei  immer mit „improvisierten Erklärungen“ von Politikern zusammengefallen, welche  die Märkte “destabilsiert” hätten.  Diese Aussage bezog sich eindeutig auf den Vorschlag Merkels, künftig die privaten Investoren an Rettungsaktionen für Staaten in Not zu beteiligen. Kauder sagte dazu in der BILD am SONNTAG (05.12.), die Bundeskanzlerin sei “völlig zu Unrecht” attackiert worden. Den Staaten – “die nicht eine so erfolgreiche Volkswirtschaft haben wie wir”-, sollten “sich am Riemen reißen anstatt uns Vorwürfe zu machen”, sagte Kauder.

Mit Blickauf Irland, Spanien und Portugal sagte Kauder, der “Rettungsschirm” wirke. Der €uro sei überdies “stabiler als der US-Dollar”. Kauder: “”Wir können dem Euro vertrauen. Der Euro ist eine stabile Währung. Er ist aber vor allem UNSERE Währung. Darum müssen wir ihn verteidigen und schützen.”

Die Geldmärkte – so Kauder – seien es gewohnt, dass hinter einer Währung eine politische Einheit – ein Staat – stehe. Beim Euro seien es aber mehrere Staaten. Das müssten die Märkte erst noch lernen. Es gebe beim Euro ein “kompliziertes Zusammenspiel aus Verantwortung der einzelnen Staaten für sich selbst und einer Gesamtverantwortung  für den Euro insgesamt”. Jeder Staat – auch in der Eurozone – müsse aber primär seine Dinge selbst in Ordnung halten, mahnte Kauder die EU-Staaten.

“Selbst gut leben und die anderen zahlen zu lassen, das wird auch in Zukunft nicht gehen”. Darum werde es auch “mit uns keine europäischen Anleihen geben, sondern nur, deutsche, französische oder portugiesische.” Jeder Staat müsse sich um seine finanziellen Dinge “vernünftig kümmern” und jeder Staat  sollte  “erst einmal vor seiner eigenen Tür kehren”, sagte der CDU-Politiker der BamS.

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