Konsumklimaindex leicht rückläufig

GiNN-BerlinKontor.—Die anhaltende Zurückhaltung der deutschen Verbraucher schlägt sich im aktuellen GfK-Konsumklimaindex nieder. Zum vierten Mal in Folge sinkt er leicht. “Vor allem der drohende Anstieg der Arbeitslosigkeit sowie die etwas abgeschwächte Erholung der deutschen Wirtschaft spielen hierfür eine wesentliche Rolle”, so Rolf BÜRKL (GfK). Das laufende Jahr dürfte daher etwas schwieriger für den Konsum werden als 2009. Der Gesamtindikator prognostiziert für Februar 2010 einen Wert von 3,2 Punkten nach revidiert 3,4 Zählern im Januar dieses Jahres.

Rückblickend zeigt sich, dass die Prognose der GfK vom Herbst 2008, wonach der Konsum im Jahr 2009 um bis zu 0,5% wachsen wird, nahezu vollständig eingetreten ist. Nach den bislang vorliegenden vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes stiegen die realen privaten Konsumausgaben im vergangenen Jahr um 0,4%.

Die Ergebnisse basieren auf einer Studie “GfK-Konsumklima MAXX”., die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt wurde. Die GfK-Konsumklimastudie wird seit 1980 erhoben. “Vor allem der drohende Anstieg der Arbeitslosigkeit sowie die etwas abgeschwächte Erholung der deutschen Wirtschaft spielen hierfür eine wesentliche Rolle”, sagte GfK-Experte Rolf Bürkl. Das laufende Jahr dürfte daher etwas schwieriger für den Konsum werden als 2009.

Für 2010 erwartet die Bundesregierung  wieder ein Wachstum von 1,5 %, nach einem Rekordeinbruch um 5 % im Vorjahr.  Das bedeutet jedoch, dass bis Jahresende nicht einmal ein Drittel der Verluste in der Rezession aufgeholt werden.

Die Arbeitslosigkeit wird laut GfK ansteigen.  Auch Steuerentlastungen wie die Absetzbarkeit der Krankenversicherungsbeiträge könnten ein leichtes Absinken des Indikators nicht verhindern, sagte Bürkl. Das bedeute wohl Rückschläge für den privaten Konsum.

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