BerlinKontor
Global iNet News (GiNN) - Online Press Service -

04.04.2009

« älter Artikel    neuerer Artikel »

Anti-NATO-Protestler legen Feuer in Strasbourg

Veröffentlicht in News von Dr. Detlef Peters am 4. Apr. 2009 um 15:00:28

GiNN-BerlinKontor.—So genannte Demonstranten, die vorgeben,  “friedlich” gegen das NATO-Treffen in Baden-Baden, Kehl und Strasbourg protestieren zu wollen,  wüteten wie Terrorkommandos in der französischen Stadt Strasbourg (Straßburg).  Auf der französischen Seite der Europa-Brücke brannten Barrikaden. Militante Gipfelgegner feuerten Leuchtraketen in Richtung Polizei ab und schlugen mit Eisenstangen auf die Besatzungen der Streifenfahrzeuge ein, so Augenzeugen.  Die französische Polizei fanden auch scharfe Handfeuerwaffen.  Der Strasbourger Bürgermeister Roland RIES forderte “exemplarische Strafen” für die gewalttätige Demonstranten, unter denen sich viele Deutsche befanden.

Die Gewalttäter griffen - so ein nt-v-Bericht - ein Hotel und eine Apotheke in der Innenstadt an und legten dort Feuer.  Auch ein Informationsbüro für Touristen brannte völlig aus.  Über der Stadt standen - wie nach einem Bomenangriff -  schwarze Brandwolken.   Überall in der Innenstadt brannten nach Korrespondentenberichten  Häuser, Autos, Bushaltestellen und Müll-Container.  Die “Friedenskämpfer” plündern Geschäfte und Tankstellen - schwenken rote Banner mit Hammer und Sichel-Emblemen sowie und Palästinenserfahnen, wie in TV.Berichten zu sehen war.  Auch TV-Übertragungswagen wurden attackiert.  Eine größere Gruppe simulierten einen Luftangriff und legte sich auf die Straße.  An der deutsch-französischen Grenze setzten die Randalierer ein Zollhaus in Brand.

Die Krawalle eskalierten von Stunde zu Stunde, berichten Journalisten vor Ort.  Gerüchte heizten die aufgebrachte Stimmung noch an, nach denen Staatspräsident Nicolas SARKOZY als Gastgeber des NATO-Treffens den Einsatz von französischen Spezialtruppen erwäge, um die Ruhe wieder herzustellen.  Die Polizei setzte  Wasserwerfer und Tränengas ein.  Straßburg (Straßburg) ist Sitz des Europa-Rats des Europa-Parlaments, des Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte und des Euro-Korps.

Die  Sicherheit der 28 Staats- und Regierungschef  soll nach Angaben der Polizei  nicht gefährdet sein.  Der öffentliche Nahverkehr in den Sicherheitszonen um die Veranstaltungsorte wurde eingestellt.   Anwohner mußten sich an angeblich  50.000 Polizei-Barrieren  und -Kontrollpunkte ausweisen.  Alle  Briefkästen wurden abmontiert, die  Gullydeckel versiegelt.

Die Randale in der Hauptstadt des Elsass wurde offensichtlich  “generalstabsmäßig”  vorbereitet.  Von einem so genannten  Protest Camp  wurde und wird  offensichtlich “Regie geführt und Aktionen befohlen”, so ein Polizeisprecher.    Fast alle “Demonstranten”  waren vermummt und trugen Rucksäcke und Schutzhandschuhe.  Randalierer aus dem autonomen “Schwarzen Block”  warfen Molotow-Cocktails und Fackeln in die Fenster der Wohnhäuser und Geschäfte.

Das  “globalisierungskritische Netzwerk”  ATTAC kritisierte die Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der NATO-Delegationen und behaupteten, die deutschen und  französischen Behörden  würden  “das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit  massiv behindern“.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad FREIBERG,  kündigte  “ein hartes Durchgreifen der Polizei gegen Gewaltbereite” an.  Die Wirtschafts- und Finanzkrise habe die Stimmung der Kritiker gegen die führenden Industrienationen “weiter angeheizt“, sagte er der  Neuen Osnabrücker Zeitung.  Er rechne damit,  dass die Proteste  “deutlich aggressiver werden als in der Vergangenheit.“   Für den 05.04. ist in Straßburg eine weitere “Großkundgebung”  unter dem Motto “Stop NATO” angekündigt, zu der über 50.000 Teilnehmer  “angemeldet” seien, so die Polizei.



Stichwörter: Es wurden noch keine Stichwörter hinterlegt.
Trackback: Trackback URI

3 Kommentare zu 'Anti-NATO-Protestler legen Feuer in Strasbourg'

Kommentare als RSS oder TrackBack von 'Anti-NATO-Protestler legen Feuer in Strasbourg'.

  1. haha sagt,

    am 4. Apr. 2009

    So ein widerlicher sensationsjournalismus, echt traurig tzzzz

  2. bunterhund sagt,

    am 5. Apr. 2009

    Diese Darstellung ist lächerlich und schwarzweißmalerisch und verdient den Titel “Journalismus” noch nicht einmal! Pfui!
    Hier übernimmt jemand, meiner Ansicht nach, völlig blauäugig Katasrophennachrichten und überträgt diese unreflektiert auf den gesamten Kontext der Demonstration. Ich möchte mir nicht einmal die Mühe machen, die Schwachpunkte dieser Darstellung zu analysieren.

    Gute Besserung!


  3. am 17. Apr. 2009

    […] Anti-NATO-Protestler legen Feuer in Strasbourg […]

Kommentar hinterlassen: