01.2015: Über 25.000 Asylanträge

GiNN-BerlinKontor.—Im Januar 2015 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)insgesamt 25.042 Asylanträge gestellt. Dies bedeutet einen Anstieg von 73,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2014. Davon waren 21.679 Erstanträge und 3.363 Folgeanträge.

Entschieden hat das Bundesamt im Januar 2015 über die Anträge von 17.835 Personen. 7.780 Personen erhielten die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention (43,6 % aller Asylentscheidungen).

Zudem erhielten 124 Personen (0,7 %) subsidiären Schutz im Sinne der EU-Richtlinie 2011/95/EU. Bei 137 Personen (0,8 %) wurden Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 oder Absatz 7 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes festgestellt.

Die Zahl der Asylbewerber ist laut BAMF nicht nur gegenüber dem Vorjahresmonat um 10.579 Personen (+73,1 %), sondern auch gegenüber dem Vormonat um 4.658 Personen (+22,9 % gestiegen.

Hauptherkunftsländer im Januar 2015 waren: Syrien, Kosovo, Serbien, Albanien, Rumänien, Afghanistan, Irak, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und Eritrea.

Der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Manfred SCHMIDT, sagte der Deutschen Welle (DW): „Die wirtschaftliche Situation im Kosovo ist schwierig, das ist uns bekannt. Doch Armut ist nach der Genfer Flüchtlingskonvention kein Grund, Flüchtlingsschutz zu gewähren.“ Die Antragsteller aus dem Kosovo hätten deshalb “kaum eine Aussicht auf eine Schutzgewährung in Deutschland”. Schmidt verweist auf die Möglichkeiten des legalen Zugangs – durch ein Visum und einen Arbeitsplatz in Deutschland.(Quelle.bamf.de/DW))

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