Erbschaftssteuer regionalisieren

GiNN-BerlinKontor.—Die CSU hat sich nach dem Entscheid des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zur Erbschaftssteuer am 17.12. 2014 gegen “übereilte Korrekturen” ausgesprochen. Eine “umfassende Reform” lehnt Bayerns Finanzminister Markus SÖDER (CSU) ab. Er sprach sich dafür aus, nur die vom Bundesverfassungsgericht kritisierten Punkte zu ändern. Das BVerfG-Urteil zur Erbschaftssteuer sei ” keine Grundsatzkritik”, meint Söder. Weiterlesen

Merkel: Dialog mit Moskau

GiNN-BerlinKontor.—Wir suchen unverändert und unvermindert den Dialog mit Russland”, so die deutsche Kanzlerin Angela MERKEL (CDU) in ihrer Regierungserklärung im Deutschen Bundestag am 18.12. in Berlin. Europa werde die Ukraine weiterhin wirtschaftlich und politisch unterstützen. Weiterlesen

US-Kuba beenden Eiszeit

GiNN-BerlinKontor.—US-Präsident Barack H. OBAMA und Kubas Staatschef Raúl CASTRO wollen die “Eiszeit” zwischen den beiden Ländern beenden. US-Außenminister John F. KERRY wurde beauftragt, “sofort” Gespräche  über die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zu Kuba zu führen. Sie waren im Januar 1961 abgebrochen worden. Weiterlesen

Krise aus Putins Sicht

GiNN-BerlinKontor.—Nachdem die Zentralbank der Russischen Föderation am 17.12. 2014 den Leitzins von 10,5 % auf 17 % angehoben hat, verlor der Rubel zwischenzeitlich mehr als ein Fünftel seines Außenwertes. Die Erhöhung des Leitzins – so die Bank of Russia – sei  von der Notwendigkeit diktiert worden, „die in letzter Zeit wesentlich gewachsenen Abwertungs- und Inflationsrisiken einzuschränken.” Der Rubel verlor zeitweise 50 bis 60 % seines Wertes. Die Zentralbank-Chefin Elwira NABIULLINA hatte im November 2014 die Bindung des Rubel an Euro und Dollar aufgehoben, was den Fall des Rubelkurses beschleunigte. Weiterlesen

Konjunktur zieht an

GiNN-BerlinKontor.—Die deutsche Konjunktur zieht – auch dank des Ölpreis-Tiefs – nach einer leichten Schwächephase in den vergangenen Monaten wieder an. Insbesondere der private Konsum und zunehmend auch die Investitionen sorgen für Dynamik, wie das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) in seiner neuesten Schätzung für die Jahre 2015 und 2016 prognostiziert. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wird demnach im neuen Jahr um 1,7 % zunehmen und 2016 um 1,9 % – verglichen mit 1,5 %  im laufenden Jahr. Weiterlesen

German Economy

IfW: The German economy is regaining momentum. According to the latest forecast by the Kiel Institute for the World Economy (IfW) GDP is to increase by 1.7 percent in 2015 and 1.9 percent in 2016 compared to 1.5 percent in 2014. Initially, the acceleration in economic growth will be driven in particular by private consumption thanks to a sharp increase in income and higher purchasing power as a result of a marked oil price decline.

In the course of time, investment spending will add to economic momentum on the back of favorable financing conditions and strong upward cyclical forces. German exports have experienced a robust trend, notwithstanding a challenging global environment. Furthermore, the terms of trade will also improve significantly as a result of lower oil prices in the year to come.

Employment growth will initially continue to decelerate. Low consumer price inflation is almost exclusively due to a strong fall in energy prices rather than deflationary trends, which are visible nowhere in Germany. (Quelle: ifw.de)

Bauwirtschaft kritisiert Nahles

“Wir fordern die Arbeitsministerin auf, den Grenzwert von € 4.500,  ab dem keine Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeit mehr besteht, auf € 2.200 zu senken. Dieser Grenzwert ist eine Frechheit, unterstellt er doch in Wahrheit einen Mindeststundenverdienst von € 17.“ Diese Forderung erhoben die Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Felix PAKLEPPA, und des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Michael KNIPPER, in einer gemeinsamen Presseerklärung. Weiterlesen