Im Fadenkreuz: Mindestlohn

GiNN-BerlinKontor.–Der CSU-Wirtschaftsflügel verlangt von Bundesarbeitsministerin Andrea NAHLES (SPD) , ihren Entwurf für eine neue Arbeitsstättenverordnung komplett zurückzuziehen. Der Verordnungsentwurf ist ein Produkt aus Absurdistan. Das Bürokratiemonster Mindestlohnverordnung soll nun noch vom einem Zombie namens Arbeitsstättenverordnung getoppt werden. Die Bundesarbeitsministerin hat offenbar jeden Bezug zur Wirklichkeit verloren”, so der Vorsitzende der CSU-Mittelstands-Union, Hans MICHELBACH (CSU). Weiterlesen

Bayern: “Nur” 4,2 % arbeitslos

GiNN-BerlinKontor.—Gute Nachrichten vom bayerischen Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosenquote lag im Februar 2015 bei 4,2 % und ist damit gegenüber dem Vormonat leicht gefallen. Regional lag die Quote zwischen 3,8% in Unterfranken und 5 % in Mittelfranken und somit überall weit unter dem Bundesdurchschnitt von 6,9 %. Weiterlesen

Brutaler Mord in Moskau

GiNN-BerlinKontor.—Wenige Stunden nach einem Interview mit dem Radiosender “Moskauer Echo” ist der Putin-Kritiker Boris NEMZOW (55)  in Moskau auf offener Straße erschossen worden. Er starb noch am Tatort mit vier Kugeln im Rücken. Nemzow sei in Begleitung einer Ukrainerin gewesen, als er die Brücke über die Moskwa in der Nähe des Kreml überqueren wollte,  wird aus Moskau berichtet. Weiterlesen

USA: Putin marschiert weiter

GiNN-BerlinKontor.—James R. CLAPPER, Direktor des US-Geheimdienstes (Director of National Intelligence=DNI) ist überzeugt, dass Russlands Präsident Wladimir W. PUTIN seinen “Feldzug” gegen Gebiete in der Ukraine fortsetzen wird. Vor dem Streitkräfte-Ausschusses sagte Clapper, bereits im Frühjahr 2015 werde Putin seine “Söldner” wieder in Marsch setzen, um die Hafenstadt Mariupol (Stadt Marias) im Südosten der Ukraine – letzter strategisch wichtiger Stützpunkt der ukrainischen Staatsführung in Kiew – mit Waffengewalt einzunehmen. Weiterlesen

CSU zur Griechenland-Hilfe

GiNN-BerlinKontor.—Die CSU-Landesgruppe hat in einer Sondersitzung im Deutschen Bundestag ihre Bedingungen für die Verlängerung des griechischen Hilfsprogramms beschlossen. Dazu  CSU-Generalsekretär Andreas SCHEUER: Der Kurs der CSU ist weiterhin klar: Deutsche Solidarität gibt es nur für griechische Reformen. Das bestehende Hilfsprogramm wird nur im Rahmen klarer Kriterien verlängert”. Weiterlesen

Bauindustrie: Umsatz + 4 %

GiNN-BerlinKontor.—Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie  (HDB)  mitteilt, stieg der Umsatz im Gesamtjahr um nominal 4,1 % und übertraf damit die Verbandsprognose sogar noch leicht. Die größeren Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten erreichten sogar ein Umsatzplus von 4,4 %.

HDB: Die Bauunternehmen können mit diesem Ergebnis zwar zufrieden sein, allerdings fehlte der Baukonjunktur nach einem guten Jahresstart letztlich der Schwung: Während der Umsatz der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten im ersten Halbjahr – auch witterungsbedingt – um 12,8 % zulegte, sank er im zweiten Halbjahr um 1,0 %. Im Dezember wurde sogar ein Minus von 1,6 % gemeldet – trotz milder Temperaturen und eines zusätzlichen Arbeitstages.

Auch die Aussichten trüben sich ein: Die Baubetriebe meldeten im Dezember einen Rückgang der Ordertätigkeit im Vergleich zum Vorjahresmonat von nominal 4,0 % (real: - 5,0 %). Das Gesamtjahr schließt mit einem Minus von 0,5 % (real: - 1,8 %). Entsprechend verunsichert schauen die Bauunternehmen in die Zukunft: Für das laufende Jahr rechnen zwar noch 84 % der vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Rahmen der aktuellen Konjunkturumfrage befragten Bauunternehmen mit einer besseren (15 %) bzw. gleichbleibenden (69 %) Geschäftslage, der Anteil der Pessimisten ist binnen Jahresfrist aber um fünf auf 16 % gestiegen. Insbesondere die Entwicklung der Inlandsnachfrage gibt Anlass zur Sorge: Knapp die Hälfte der Befragten, von den Großunternehmen sogar 58 %, sieht hierin ein Risiko für die eigene wirtschaftliche Entwicklung.

Der Wohnungsbau war 2014 die stärkste Stütze der Baukonjunktur, der Umsatz der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten legte um 7,8 % zu, der Auftragseingang stieg um 4,3 %. Die Bausparte hat auch im vergangenen Jahr von den niedrigen Zinsen, der guten Arbeitsmarktlage und dem Wunsch von Kapitalanlegern nach einer wert­beständigen Investition profitiert. Zum Jahresende stieg der Umsatz nur leicht (+ 1,4 %), die Nachfrage war allerdings ungebrochen und legte um 14,9 % zu. Damit war der Wohnungsbau im Dezember die einzige Bausparte mit einem Orderplus.

Den stärksten Rückgang verzeichnete im Dezember der Öffentliche Bau: Die Nachfrage der Gebietskörperschaften brach um 16,1 % ein – die Etats waren zum Ende des Jahres leer. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Orderrückgang von 3,5 %, ein schlechtes Zeichen für die Entwicklung im laufenden Jahr. Demgegenüber legte der Umsatz 2014 um 3,2 % zu – er profitierte noch von den hohen Auftragseingängen des Vorjahres. Dies galt aber nicht mehr für das Jahresende: Im Dezember sank die Bauleistung um 1,8 %.

Der Wirtschaftsbau konnte sich im Gesamtjahr 2014 gegen die im vergangenen Jahr vorherrschende gesamtwirtschaftliche Unsicherheit behaupten: Der Umsatz der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten legte um 3,7 % zu. Aufgrund der schwächeren Auftragslage – der Auftragseingang sank 2014 um 0,2 %, im Dezember sogar um 3,6 % – meldeten die Baubetriebe zum Jahresende allerdings einen Umsatzrückgang von 2,7 %. Der Hauptverband erwartet für dieses Jahr aber eine leichte Erholung. Dies deckt sich auch mit den Ergebnissen der aktuellen DIHK-Umfrage, welche im Vergleich zum Herbst einen leichten Anstieg der Investitionsabsichten der Industrieunternehmen aufgrund einer verbesserten Geschäftserwartung ergab.(Quellen: Bauindustrie.de/Destatis)

 

Bau: Weniger Auftragseingänge

GiNN-BerlinKontor.—Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe sind im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 1,8 % zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt  mitteilt, sank dabei die Baunachfrage im Hochbau um 0,9 % und im Tiefbau um 3,0 %. Ein Grund für den Rückgang ist, dass die Auftragseingänge im Jahr 2013 außergewöhnlich hoch gewesen waren (höchster Stand seit 2003).  Weiterlesen

Obama stoppt Öl-Pipeline

GiNN-BerlinKontor.—US-Präsident Barack H.OBAMA hat am 24.02.2015 sein Veto gegen ein Gesetz zum Bau der Öl-Pipeline “Keystone XL” – von Kanada nach  USA/TEXAS – eingelegt. Obama übermittelte seine Entscheidung dem US-Kongress, in dem die Republikaner das Projekt mehrheitlich durchgesetzt hatten. Weiterlesen